1 Jahr Asien

Laos,Perle des Mekongs

silly | 17 November, 2008 03:17

.....eigentlich muesste ich euch sagen, kommt bloss nicht nach laos. das land ist nicht schoen und die menschen unfreundlich. nur damit nicht noch mehr touristen nach laos kommen.  ....aber wie kann ich das.

so ein wunderbares land mit den nettesten menschen in der welt. es ist unbeschreiblich, wie toll es hier ist. du fuehlst dich sofort wohl und bekommst nie aerger hier. ausserdem sind die laoten super gastfreundlich und sauber. ich hatte immer tolle und saubere zimmer fuer einen preis fuer 6 euro. mehr kann man nicht erwarten. das essen ist gut und preiswert. vorausgesetzt, man isst nicht europaeisch.

wie starteten im sueden mit pakse und den 4.000 islands. super schoen und auf den islands ist relaxen angesagt. man kann sich ein fahrrad ausleihen und ueber die insel fahren. in laos ist noch sehr wenig verkehr. wenn man sich ueberlegt, dass dieses land, welches groesser als deutschland ist, nur 5 mill.einwohner hat, dann weiss man, dass hier nicht viel verkehr sein kann. 

pakse selbst ist keine besonders schoene stadt, dafuer aber die umgebung. hier gibt es viele wasserfaelle und kaffeplantagen zu besichtigen. man kann auch touren (2-3 Tage) buchen, die einen die umgebung und die menschen naeher bringen, weil man bei einer familie im dorf uebernachtet. das haben wir auch gemacht.

von pakse fuehrte uns unser weg mit dem nachtbus nach vientiane, der hauptstadt von laos. vientiane ist  nicht unbedingt besonders und auch nicht besonders gross, hat aber ein tolles altes wat zu bieten, welches man unbedingt ansehen muss. es ist einzigartig. es ist das einzige wat, welches nicht durch die siamnesen zerstoert wurde und duerfte damit zu den aeltesten in laos zaehlen. ausserdem gibt es die goldene stupa, welche  das wahrzeichen in laos ist. diese stupa ist fuer die laoten sehr wichtig.

dann ging unsere reise per bus weiter nach vang vieng. hier blieben wir etwas laenger haengen als gedacht. die landschaft ist wunderschoen und erinnert einen an die halong bucht in vietnam. und an dieser stelle sei es noch einmal gesagt, lieber nach laos reisen als nach vietnam. laos hat alles: alte kultur, schoene natuer und wunderbare menschen. vietnam hat nur tolle natur. und punkt! wer's nicht glaubt, selber erfahrungen sammeln. ich wurde bis heute durch andere traveller bestaetigt, die alle die gleichen erfahrungen machten, wie ich. in vang vieng sollte man die zeit einplanen, die landschaft und die ganzen hoehlen die es hier gibt zu erkunden. es ist unglaublich, welch eine schoenheit sich einem erschliesst. die leute, die zugang zu meinen fotos haben, koennen alles anhand der fotos nachvollziehen.

zum schluss fuehrte und unsere reise durch eine einzigartige landschaft in die berge nach luang prabang. diese stadt gehoert zum weltkulturerbe und die unesco hat unglaubliches geleistet. gut fuer laos und fuer die touristen. alle wats sind saniert bzw. restauriert und in einer schoenheit, die unbeschreiblich ist. hier gibt es daher viele touristen, die sich aber in der stadt derzeit noch so gut verteilen, dass es nicht unangenehm ist. daher hoffe ich ja immer noch, dass nicht zu viele menschen kommen. nachts wurde es kuehler, so dass man eine jacke brauchte. ich fand es aber eher angenehm. man konnte ausgezeichnet schlafen. in der umgebung von luang prabang gibt es wasserfaelle, die ich aber nicht gesehen habe, da ich in diesem jahr schon einige sah und nicht unbedingt jeden sehen muss.

ich werde immer wieder auf meiner reise gefragt, was mich am meisten beeindruckt hat und nun kann ich es eindeutig sagen. es ist laos. ich bin am ende meiner reise angelangt und wurde zum schluss noch einmal ordentlich belohnt. ich wurde auf dieser reise reich beschenkt. eindruecke und tolle menschen haben ihre spuren hinterlassen und nie werde ich dieses wunderbare zeit vergessen. es ist und war ein einmaliges und grosses geschenk. ich habe asien ganz bewusst fuer meine reise ausgesucht und weiss nun, alles war richtig. australien waere richtig gewesen, wenn man damit angefangen haette und von dort nach asien gegangen waere. das war der einzige fehler, den ich begangen habe. der rest war absolut richtig und ich wuerde es immer wieder so machen. ich bin zutiefst dankbar fuer alles was mir auf dieser reise passierte und fuer die einzigartigen menschen, welche ich kennenlernen durfte. in das asiatische leben einzutauchen war eine tolle erfahrung und ich hoffe, ich kann viel davon in mein leben mitnehmen.

aber auch den tollen menschen zu hause, welche mir halfen und sich um meine dinge kuemmerten, moechte ich danken. an erster stelle sei da natuerlich mein bruder genannt, der es nicht immer einfach hatte, sich aber gut geschlagen hat . jule, die mir ebenfalls immer zur seite stand, die familie radis, die sich um meine wohnung kuemmerten und meine tollen maedels zu hause, die an meiner reise so grossen anteil nahmen und mich mit ihrer begeisterung ebenfalls immer wieder ansteckten. das gleich gilt auch fuer peter, der mich auf dieser reise immer als vaeterlicher freund begleitete.

ich habe fuer so vieles in diesem jahr zu danken, besonders fuer den traum, welcher wahr wurde und sich in den buntesten farben auftat. die realitaet war schoener als der traum und besser geht es doch nicht, oder?  

so, nun werde ich die restlichen tag in thailand geniessen und verabschiede mich bei euch. wir sehen uns dann in berlin wieder, auch wenn ich mir dass derzeit noch nicht vorstellen kann. kalt und duester wird es wohl sein. aber da muss ich jetzt durch. mein traum ist erst einmal beendet. dafuer gibt es aber 100 neue traeume.

eure jana, die des reisens und des traeumens nicht muede wird!!!!  

verliebt in laos

silly | 30 Oktober, 2008 13:12

nachdem wir eine nacht im zug verbracht haben, sind wir munter an der grenze zu laos gelandet und wurden von dort mit einem taxi nach pakse gebracht. pakse liegt im sueden des landes. hier verbrachten wir 5 tage. 

gerade haben wir einen 5 taegigen aufenthalt auf den 4.000 islands hinter uns. das war grosse klasse und eines steht bereits jetzt fest, ich habe mich in das land und seine menschen verliebt und werde garantiert noch einmal wieder kommen. dies wurde mir auch von einer dame, die in einer hoehle alleine lebt und meditiert, vorausgesagt. diese dame haben wir bei einer 2 tages tour besucht. ja, es passieren sagenhafte dinge, wenn man sich auf das land und die wunderbaren menschen einlaesst.

nun sind wir wieder in pakse und werden morgen nacht den bus nach vientiane nehmen. mal sehen, wie die nachtfahrt so wird. 

wollte euch nur kurz einen kleinen bericht geben. genaueres folgt spaeter.

eure jana, die dem mythos asiens erlegen ist und eigentlich gar nicht mehr weg will.

 

...zurueck in asien

silly | 15 Oktober, 2008 06:19

....nun bin ich wieder in asien gelandet und fuehle mich hier richtig wohl. das essen ist wunderbar und ueber die preise brauchen wir nicht sprechen.

nach anfaenglichen bedenken wegen der unruhen in bangkok muss ich euch sagen, bisher ist alles ruhig und ich hoffe, es bleibt auch so. habe alle meine einkaeufe bereits erledigt und ein dickes packet nach hause geschickt. nun werdet ihr mich auf den neuen fotos auch mal in anderen klamotten sehen.

es ist bereits das dritte mal, dass ich  in bangkok bin und geniesse es sehr. mein zimmer ist erstklassig.  habe mir das wat arun angesehen. diesen tempel habe ich zum ersten mal angeschaut. wunderschoen! jeder der in bangkok ist, sollte sich diesen tempel ansehen (neben dem koenigspalast und dem wat po). ich werde glatt noch ein zweites mal dorthin fahren. dieser tempel ist nur per boot zu erreichen und das kostet 3.5 bath ( 1 euro = 46 bath). von dort hat man einen schoenen blick ueber bangkok und dem fluss, da man auf den tempel hinauf steigen kann. ist aber nur etwas fuer schwindelfreie, da die treppen sehr steil sind.

ansonsten ruhe ich mich erst einmal vom gruppenstress in australien aus und geniesse das leben. in zwei tage kommt norbert aus deutschland an und wir werden zusammen nach laos reisen. dann bin ich fuer 1 monat von der bildflaeche verschwunden. melde mich dann wieder aus thailand.

lasst es euch gut gehen und geniesst jeden tag. viele von uns leben zu sehr in der vergangenheit oder in der zukunft und vergessen dabei, wie schoen die gegenwart ist. die vergangenheit ist vergangen und die zukunft ungewiss, warum machen wir uns also darueber gedanken? zeit-und energieverschwendung. damit will ich aber nicht sagen, dass wir ueberhaupt nicht an die zukunft denken sollen, aber eben nur nicht zu viel. alle plaene koennen sich morgen durch andere umstaende aendern. niemand weiss, was morgen ist. aber die gegenwart, die ist wirklich da. das ist das, was wir im moment haben. also geniesst jeden augenblick. jeden kleinen schmetterling, der durch die luft fliegt, jedes bunte herbstblatt, das sich nun verabschiedet und jedes kinderlachen. das sind sachen die man nicht kaufen kann, die aber unser herz erfreuen.

ich lass in einem monat wieder von mir hoeren. eure jana, die gerade sehr philosophisch war. aber warum eigentlich nicht? 

 

die schoene westkueste

silly | 07 Oktober, 2008 04:33

nun bin ich endlich in perth angekommen; nach 42 tagen tour. ....und ich kann euch sagen, das war zu viel. aber alles der reihe nach.

nachdem ich einen tag in dawin fuer mich hatte (im einzelzimmer!) ging es schon weiter. die Tour ging von darwin nach perth, an der wunderschoenen westkueste entlang. gleich in der ersten nacht kam der regen. wir schliefen in swags. wer das nicht kennt, das sind etwas groessere, regendichte schlafsaecke, die du bei regen bis oben schliesst und somit das material genau vor deiner nase hast. nun habe ich platztangst und es war unmoeglich das ding zu schliessen. dies fuehrte aber dazu, dass alles nass wurde. zum glueck gab es auf dem campingplatz ein dach unter das ich mit meinem swag umzog und dann relativ gut schlief.

am naechsten tag ging es zum lake argyle. das ist der groesste von menschenhand geschaffene stausee. ..und das muss man sich mal vorstellen, die erschuetterung aufgrund von explosionen konnte man bis singapore und sydney spueren. oh man, die muessen gewaltig gewesen sein.

das naechste highlight liess nicht lange auf sich warten. ...die bungle bungles. wir wanderten in dem wunderschoenen nationalpark. dies fuherte dazu, dass ich umknickte und gegen einen stein kam, wobei ich mir den kleinen rechten zeh brach. jedenfalls war er wunderschoen dick und ich hatte schmerzen beim laufen. wie auch immer, ein indianer kennt keinen schmerz. von anderen wusste ich, dass man da sowieso nix machen kann und somit klebte ich zwei zehen zusammen und humpelte durch den rest der reise. die bungle bungles sind wunderschoene rote felsformationen. die muss man wirklich gesehen haben. ausserdem sahen wir uns noch die picanniny creek und die cathedral gorge an. gorge heisst im deutschen schlucht. da dieses wort des oefteren  vorkommt, habe ich das mal uebersetzt.

dann ging es weiter nach el questro. dieser name klingt spanisch, hat aber ueberhaupt nix zu bedeuten. es waren zwei brueder, die einen spanier nach einem bestimmten wort fragten. am naechsten morgen konnte man sich aber nicht mehr genau erinnern und die beiden erfanden dann "el questro", was so aenlich klang, wie sie es gehoert hatten. hier wanderten wir in der emma gorge und badeten.

von hier aus ging es weiter zu manning gorge. zuvor gingen wir in den hot springs am fruehen morgen baden. ich finde diese vielen naturpools einfach klasse. die findest du ueberall und kannst baden. wir deutschen sind leider bekannt dafuer, dass wir ueberall baden und daher den krokodilen zum opfer fallen. daher hat man jetzt auf fast allen schildern auch die deutsche uebersetzung angebracht. ob das jetzt mut oder dummheit der deutschen ist, lasse ich mal dahin gestellt. 

von der manning gorge ging es weiter zur bel gorge. von hier aus unternahmen wir eine wanderung, die mit schwimmen begann. du musstest zur anderen seite des ufers schwimmen und dazu deine sachen in einem behaelter ueber das wasser transportieren. danach ging es zur wanderung. diese endete wieder an einem schoenen pool. hier konnten wir auch ins wasser springen. beim sitzen am ufer fand ich dann auch eine zecke, die sich an mir festgebissen hatte. ich entfernte sie und wuerde behaupten, mit kopf. 

unsere reise fuehrte uns zur winjana gorge. auf einer kleinen wanderung sahen wir eine menge krokodile. danach ging es nach broome, wo uns unsere reise vorbei an den wunderschoenen baobas fuehrte. das sind baeume, die ich aus afrika kenne und die auch daher kommen. man vermutet, dass samen an land gespuehlt wurden und sich daher diese baume nun hier in australien befinden.  

broome ist eine kleine beschauliche und nette stadt. hier hatten wir zwei tage aufenthalt. die stadt befindet sich am meer und somit konnte man schoen entspannen. ich teilte mir das zimmer mit julija. sie kommt aus deutschland, wurde aber in russland geboren. immer eine tolle gelegenheit mein russisch aufzufrischen. ich stelle fest, ist gar nicht so schlecht und wir haben auch das schreiben probiert. klappt noch ganz gut. fuer julija (22 jahre) war es echt eine uebrraschung, dass jemand russisch kann. ich sag's ja immer, nichts ist umsonst im leben!! 

julija kam dann auch mit in richtung perth und wir sassen im bus nebeneinander. war echt erfrischend. sie singt und tanzt auf ihrem schmalen platz. wir hatten eine echt gute zeit, da auch ich gerne singe (eben auf meine falsche art). diesmal hatten wir zwei guides, da einer gerade trainiert wird. jimmy wird trainiert, ist gelernter koch und zum ersten mal in der ganzen zeit war ich mit dem essen zufrieden. super lecker und abwechslungsreich! Marc ist in meinem alter und ein ganz ruhiger mensch. ich finde es viel entspannter, mit zwei guides. (besonders fuer den guide)

es ging auf die indee station. ganz abgelegen und zur toilette und dusche laeufst du im dunkeln erst einmal eine weile. vorausgesetzt, du verlaeufst dich nicht. finster in australien heisst eben richtig finster. nur bei vollmond kann man etwas mehr sehen. wir schliefen wieder in swags und die ersten hatten erst einmal eine grosse weisse spinne drin. bei mir war nichts und ich habe geschlafen, wie ein baby. sterne, milchstrasse und frische luft. was will man mehr?

nun fuehrte uns unsere reise in den kaijini nationalpark. zuvor hielten wir zum lunch in einer von aspest versaeuchten stadt. die regierung versuchte die menschen umzusiedeln, diese jedoch wollen nicht. nun ja, jedem das seine. wir badeten in den forteque falls, die mehrere becken haben. wunderschoen! hier konnte man auch noch direkt sehen, wie die erde sich mal bewegt hat bzw. wie ein lavastrom zusammengepresst wurde. ich habe so etwas noch nie gesehen. nur in geographie bei der erklaerung wie die berge bzw. gebirge entstanden habe ich das auf zeichnungen gesehen; noch nie im echten leben. die natur ist einzigartig!

im kaijini nationalpark blieben wir drei naechte und besuchten die dales gorge. wir kletterten ueber felsen und konnten in den naturpools baden. die gorge ist wunderschoen, jedoch zu viele touristen.  hier fanden wir auch das aspest. ich habe das noch nie in der natur gesehen. am abend fuhrte uns unser weg zu den joffre falls. was soll ich sagen, einfach einzigartig. der naechste tag hielt wieder viele schluchten fuer uns bereit. alle aufzuzaehlen wuerde euch wohl langweilen. nur zwei sachen will ich erwaehnen: es gibt in einer schlucht einen spiderweg. das heisst, man klettert breitbeinig an felsen entlang. einen fuss links und einen rechts und in der mitte fliesst wasser. diese tour musste ich aufgrund des gebrochenen zehs auslassen lassen, dafuer habe ich fotos geschossen.  danach ging es weiter zum handrail pool. dort mussten wir uns abseilen. also einige sportliche faehigkeiten sollte man schon besitzen, wenn man die gorges sehen will bzw. auch die pools. ueberall ist klettern erforderlich.

wir liessen den karijini nationalpark nach drei schlaflosen naechten hinter uns und fuhren nach exmouth. ich erklaere die schlaflosen naechte mal etwas naeher. maenner, jede menge alkohol und lautes erzaehlen, singen und schreien. ein ire hielt es fuer eine besonders tolle idee, im betrunkenen zustand in das zelt der maedels zu gehen, dort rumzuschreien, die taschenlampe in die gesichter zu halten und sich dann noch auf die maedels fallen zu lassen. ich schlief im anderen zelt, dort  kam er nicht hinein, weil ihn ein englaender, dessen freundin darin schlief, daran hinderte. in der letzten nacht warf dann liz den iren aus dem zelt. sie pakte ihm am t-shirt und warf ihn hinaus. oh man, mir waere das peinlich. ihm nicht, er entschuldigte sich auch nicht. die guides sprachen mit ihm und teilten ihm mit, dass sie ihn zurueck lassen wuerden, wenn noch einmal etwas vorfaellt.

in exmouth hatten wir die gelegenheit zum schnorcheln. war nicht ganz so toll. dort wo die schoenen fische waren, war die stroemung zu stark und an der anderen stelle, waren kaum fische. aber, es war gut, einen tag am strand verbringen zu duerfen. 

dann ging es weiter nach coral bay, wo wir zwei naechte verbrachten. wir schliefen in einem hostel. die gruppe buchte eine tour, wo man rochen sehen konnte. ich war daran nicht so interessiert. das ganze kostete 140 asd. ich machte mir einen richtig schoenen tag mit simon. er kommt aus deutschland und arbeitet im karijini nationalpark. er hatte ein paar tage frei und begleitete uns nach coral bay. spaeter ging ich am strand spazieren und sah mehrere rochen 2 meter vom strand entfernt. dafuer haben die anderen 140 asd ausgegeben. als julija zurueck kam war sie super enttaeuscht. keinen einzigen rochen haben sie gesehen.

unsere fahrt fuherte uns nach hamelin, wo wir stomatolites sahen. ur, ur alt. die wachsen alle 30 jahre 1 zentimer. am ende kamen wir in denham an und uebernachteten dort. hier war es erheblich kaelter, als im norden und es bliess ein starker wind.

zum abschluss hielten wir in einem ort, wo wir am abend in ein pub gingen und live-musik hoerten. dazu tanzten wir und hatten eine schoene zeit. erschreckend war, dass in diesem pub fast nur maenner waren. am naechsten tag hielten wir bei den pannicles. wunderschoen! gebilde aus sandstein und in einem tierpark, wo wir die kleinen wollabies streicheln konnten. dann endete unsere fahrt in perth.

perth ist ein nette stadt und es geht etwas ruhiger zu als in sydney.

so, ich bin der gruppenreisen echt muede und freue mich auf asien und das alleine reisen. hier muss ich mich auch nicht mit besoffenen maennern rumaergern. australien ist auch sehr teuer, so dass mein geldbeutel sich erholen kann.

liebe gruesse nach hause, wo ich doch hoffe, dass bei allen alles in ordnung ist. habe gehoert, dass es momentan regnet. ja, der herbst ist eben nicht mehr aufzuhalten. 

jetzt sind es nur noch 2 monate und dann muss auch ich wieder zurueck.  

liebe gruesse aus australien, was nun ueberhaupt nicht mein land ist. die natur ist toll, aber sonst hat es nicht viel zu bieten. wie immer ist das mein ganz persoenlicher, subjektiver eindruck. ich habe alles, was mich interessierte, gesehen und brauche nicht mehr hier her zu kommen.

bleibt schoen gesund und geniesst das leben, eure jana, die sich auf neue abenteuer freut .

australien das land der 20-30-jaehrigen backpacker

silly | 13 September, 2008 04:57

viele gruesse aus dem land der 20 - 30-jaehrigen backpacker sendet euch jana. ich habe das ganz bewusst so geschrieben, da hier wirklich viele junge menschen zu sehen sind. ich bin da eine der aeltesten. das haengt vor allem damit zusammen, dass man hier ein work- and hollidayvisa bis zu einem alter 30 jahren bekommt. daher kommen viele, die entweder die schule oder das studium abgeschlossen bzw. gerade ein praktikum hier machen wollen, nach australien. es ist kein problem hier arbeit zu finden. in den backpacker unterkuenften werden immer wieder arbeitskraefte gesucht. zum beispiel kann man 2-3 stunden dort putzen und braucht dann die uebernachtung fuer 2-3 tage nicht bezahlen. besser kann man es nicht haben. wenn ihr also kinder habt, die darueber nachdenken hierher zu kommen, kein problem. aber unbedingte voraussetzung: gutes englisch!!! man darf nicht unterschaetzen, dass die australier hier ein etwas anderes englisch sprechen. ich vergleiche es immer mit dem plattdeutsch in deutschland. die ziehen hier immer alles in die laenge. und wir alle sind "mates". don't worry mate! das hoert man hier andauernd.

nun aber zu meiner reisebeschreibung:

es ging von sydney in die snowmountains. auf winter war ich nach all den monaten in asien nicht so richtig eingestellt, aber da die sonne schien, war es kein problem. zuvor hielten wir noch in canberra, der hauptstadt von australien. ich war erstaunt, da es sich hierbei um eine wirklich kleine stadt handelt, die aber so rein gar nichts von einer hauptstadt hat. das entstand wohl daraus, dass sich melbourne und sydney nicht dareber einigen konnten, wer von beiden nun hauptstadt wird. da entschied man sich dafuer, dass es eine stadt in der mitte zwischen beiden werden soll. und das war canberra. dort besichtigten wir das parlament. man kann doch tatsaechlich an den sitzungen als besucher teilnehmen. einzige voraussetzung ist, man muss still sein und sich nicht einbilden, man koennte waehrend einer sitzung fragen stellen. der neue praesident hat sich bei den ureinwohnern entschuldigt. diese entschuldigung war dafuer, dass man in den 70-gern dachte, wenn man ihnen die kinder weg nimmt, sie im sinne der weissen erzieht und mit weissen verheiratet, dann wuerde man in der 3. generation nur noch weisse haben. viele kinder wurden den ureinwohnern weggenommen.

ueber melbourne kann ich euch nichts sagen, da ich am abend ankam und am naechsten morgen 06:00 uhr wieder weiter fuhr. wir befuhren die great ocean road, welche an der kueste im sueden ist. dort sahen wir viele schoene dinge und stopten oft. die 12 apostel und auch einen wunderschoenen regenbogen. die farben waren in einer solchen intensitaet, das habe ich noch nie gesehen. unser guide war kate und sie war klasse. ich wuenschte mir, alle menschen wuerden ihren beruf mit solch eine leidenschaft ausueben. wir hielten auch an einem platz, wo wir zwischen den baeumen wanderten. ich bin mir fast sicher. dass dort die sendung " ich bin ein star, holt mich hier raus" gedreht bzw. moderiert wurde. es war echt beeindruckend zwischen den riesigen baemen gehen zu koennen. es ging zum grampians nationalpark, wo wir ebenfalls wanderten.

dann ging es weiter richtung adelaide. dort verbrachte ich den tag mit hannah aus muenchen und wir besuchten den zoo. hannah studiert medizin und hat dort ein praktikum. am naechsten morgen wartete ich fast eine stunde vor meinem hostel, darauf, dass man mich abholt, aber es kam niemand. dann spazierte nick herbei und sagte mir, dass man mich im office erwartet. warum weiss ich nicht, da auf dem voucher stand, dass man mich von der unterkunft abholt. war aber kein problem und wir fuhren bei stroemenden regen in richtung alice springs. der erste halt war in parachilna. ein kleines nichts mit 6 einwohnern. wir verdoppelten somit die einwohnerzahl. der ort liegt mitten an der eisenbahnstrecke und wir sahen den laengsten zug der welt, mit 100 anhaengern. ich legte auf die gleise eine muenze, die hinterher platt war.

irgendwann ging es weiter nach cooper pedy, die stadt der opal minen. unterwegs machten wir an einem salzsee halt.  cooper pedy ist eine crazy stadt. die meisten menschen arbeiten und leben untertage. das heisst, die wohnungen befinden sich untertage und wir hatten somit die gelegenheit eine nacht untertage zu verbringen. das ist wohl auch noetig, wenn die aussentemperaturen auf 50 grad steigen oder nacht auf minus 5 fallen. in den wohnungen hast du immer eine konstante temperatur von 20-25 grad. von hier ging die fahrt weiter richtung uluru, wo wir bei regen und wolken am abend eintrafen. aber wie immer, glueck im unglueck! puenktlich zum sonnenuntergang kam die sonne hervor und verzauberte den berg in unterschiedliche farben. erst rot und dann geld. echt beeindruckend. wir genossen das bei einer flasche sekt, bevor es zurueck zu den zelten ging und das abendessen zubereitet werden musste. 

am naechsten morgen hiess es wie immer zeitig aufstehen und dass hiess 04:00 uhr, damit wir den sonnenaufgang sehen konnten. dann konnten wir um den uluru spazieren und was ich bis dahin noch nicht wusste, es gibt stellen, an denen du keine fotos machen darfst. es ist ausgeschildert, wenn auch meiner meinung nach nicht ganz praeziese. das haengt damit zusammen, dass es einen maenner- und einen frauenteil  fuer die ureinwohner gibt. die frauen haben den maennerteil und die maenner den frauenteil am uluru noch nie gesehen und wollen das auch nicht im internet. es war eine wunderschoene wanderung und der uluru ist echt beindruckend. er geht 300 meter in die hoehe und man schaetzt 600 meter in die tiefe. nun fuhren wir weiter zu kata tjuta (auch die olags genannte). im gegensatz zum uluru bestehen diese aus mehreren kleinen bergen. es fallen auch immer wieder brocken heraus (etwa alle 50 jahre). da wirst du echt erschlagen, falls du in diesem moment dort bist. nun ging die fahrt weiter zum kings canyon, wo wir bei dunkelheit eintrafen und dann das essen zubereiteten. zuvor heisst es auch immer wieder feuer machen. habe mich zum feuerexperten entwickelt. ist auch nicht so schwer, wenn man eine wohnung mit ofen hatte. und nachts kannst du sterne sehen, oh man, die habe ich vorher nur in afrika so schoen gesehen. und fast immer sah ich die milchstrasse. ganz toll!!!!!

wie immer hiess es zeitig aufstehen und dann zur wanderung zum kings canyon. der ist wirklich schoen und ich kann das nur jeden empfehlen. danach fuhren wir nach alice springs, wo ich eine pause von 2 tagen einlegte. endlich mal wieder waesche waschen usw.. alice springs ist sehr klein und ganz anders, als man es sich bisher vorstellte. hier sah ich dann auch die ersten ureinwohner. leider immer betrunken und im schlechten zustand. eigentlich leben sie in kommunen. die menschen, die du in den staedten siehst sind aus irgendeinem grunde ausgestossen worden. es ist wirklich schwer fuer sie. man kann nicht vorwaerts und auch nicht mehr zurueck und so kleben die ureinwohner in einer schlechten situation. mehr ist zu alice springs eigentlich nicht zu sagen.

dann ging es weiter, nachdem wir 1 stunde auf den bus warten mussten. man hatte wohl keinen guide und so hat man einen gefragt, der eigentlich nur den bus von alice springs nach darwin bringen sollte, ob er die tour mit uns machen wuerde. und so lief es auch ab. er stellte alles essen auf den tisch und sagte uns, macht was daraus. so mussten wir fuer 22 leute kochen. so ist das leben, immer eine ueberraschung bzw. herausforderung. ueber die strecke von alice springs gibt es nur eins zu sagen: macht es nicht! es gibt nichts, aber auch wirklich rein gar nichts zu sehen!

dann verbrachte ich eine nacht in darwin, bevor es 06:20 uhr in den kakadu nationalpark mit al weiter ging. das war dann wieder ein ganz anderes erlebnis. wir fuhren ueber strecken, die das anschnallen im bus unbedingt erforderlich machten, wenn man nicht unbedingt persoenlich neben al sitzen oder als kuehlerfigur dienen wollte. der kakadu nationalpark ist unbedingt empfehlenswert. wir sahen viele naturpools, in denen wir dann auch badeten. besser geht es nicht! ganz tolle natur gibt es dort. wir sahen termietehuegel, die riesig waren. das kannte ich auch schon aus afrika.

nun bin ich wieder in darwin und habe einen tag frei, bevor es morgen die westkueste runter richtung perth geht. habe gestern erst einmal obst und gemuese sowie kaese gekauft, da mir das essen hier echt auf die nerven geht. jeden tag sandwiches, burger und fleisch. das ist so schrecklich!!!!!! ich esse so etwas in deutschland nicht und hier muss ich es jeden tag essen. somit freue ich mich schon, wenn es endlich wieder zurueck nach asien geht.

fuer alle die aelter als 30 sind: wollt ihr nach australien, dann auf eigene faust mit auto oder bahn und viel geld fuer unterkuefte einplanen, wenn ihr euch das zimmer nicht mit 7 anderen 20-jaehrigen teilen wollt. 

oder

ihr bucht eine tour ueber ein deutsches reiseunternehmen. damit fuehlt ihr euch bestimmt besser.

mir hilft mein manchmal kindliches gemuet und meine campingerfahrung aus afrika. ausserdem soll ich wohl doch noch nicht so alt aussehen, wie ich bald werde. das groesste kompliment habe ich in diesem jahr von steen und al bekommen: ich bin eine froehliche, glueckliche und strahlende person! und genau so fuehle ich mich auch. vielen dank dafuer.

ich bin so dankbar fuer all die tollen erfahrungen in diesem jahr, dass ich in diesem sinne mich verabschiede, bis ich euch an weiteren erfahrungen teihaben lassen kann. eure jana, die in down under nicht down ist. 

     

...zurueck in unserem kulturkreis

silly | 22 August, 2008 04:56

...da bin ich nun wieder in unserem kulturkreis und in der hektik angekommen. ich bin nun in sydney. der flug von bali dauerte nur 6 stunden. aber womit ich nicht gerechnet habe ist, dass ich nach 7 monaten asien den stress nicht mehr gewohnt bin. jeder haelt sich hier fuer wichtig und rennt in seinem anzug mit dem handy am ohr durch die gegend. und rennen ist auch woertlich zu nehmen. jedenfalls vermittelt man dir hier den eindruck, dass die meisten menschen wichtiger sind als du. komme mir ohne mein handy hier richtig nackt vor. ich weiss, dass es in berlin aehnlich zu geht, aber ich hatte das alles fuer monate ausgeblendet. die asiatische lebensweise hat etwas an sich, was dich endlich mal zur ruhe kommen laesst. und wichtig sind in den meisten asiatischen laendern eben alle menschen. daher kommen sie strahlend auf dich zu und du kommst ohne probleme mit dem menschen ins gespraech, die eben auch die zeit dafuer haben bzw. sie sich nehmen. da besteht noch ein echtes interesse am gegenueber. und eins kann ich euch sagen, arbeiten tun die asiaten auch. irgendetwas laeuft da gewaltig in unserer zivilisation falsch. wir haben den luxus und eine echt ungesunde und unhoefliche lebensweise. es ist einmalige und grossartige erfahrung das alles mal aus einem anderen winkel und mit abstand betrachten zu koennen. jedenfalls fuehle ich mich hier absolut gestresst.

sydney ist nach wie vor eine tolle stadt. daran gibt es nix zu ruetteln. ich war ja bereits 2001 hier und fand diese stadt fazinierend. es ist eben anders, wenn du aus der natur und der absoluten entspanntheit hier her kommst. da bist du echt geschockt. wenn du aber aus berlin anreist, dann wirst du die stadt (nach der abfertigung am flughafen) lieben. ich habe da eine eingrenzung gemacht. und die, wie ich meine zu recht. am flughafen ist chaos angesagt. massen von menschen und kein system. ich wusste gar nicht wohin mit mir und meinem gepaeck. eine dame teilte mir dann mit, dass ich mich in den reihen einzuodnen habe, denn diese fuehren zum gepaeckcheck. was fuer reihen bitte? wo sind die? ich sah nur massen und gepaeck. habe dann doch eine gefunden und mich brav angestellt. irgendwann waren auch ich und mein gepaeck an der reihe und durften ohne beanstandung durch. (ufff)

das backpackerhotel bot den service an, wenn du sie vom flughafen anrufst, dann holen sie dich ab. fand ich toll und ich tat, wie es beschrieben stand, anrufen und brav ca. 15 minuten warten (bitte nicht vom fleck ruehren, sonst findet unser fahrer sie nicht.). nun habe ich mir ja die asiatische geduldigkeit angewoehnt und wartete sogar 45 minuten. nix tat sich. was in asien immer klappte, ueberfordert doch das system hier. ich also wieder zum telefon und habe leicht entnervt mitgeteilt, dass ich doch nach einem nachtflug sehr muede waere und mein haupt in eines der bezahlten betten niederlegen wuerde. ich wuerde nun nur noch 5 minuten warten muessen. o.k.. nach 15 minuten sprachen mich dann die fahrer des flughafens an, die dich in die stadt bringen, sie haetten nun einen anruf erhalten, dass sie mich ins hotel bringen sollen. nach 1 stunden endlich ein anruft. super! wo der fahrer des hotels abgeblieben ist weiss ich bis heute nicht, ich hoffe nur, dass er wieder auftaucht und nicht fuer immer verschollen bleibt.

alles in allem kann ich sagen, die landung in sydney war etwas holprig und nervig. doch auch ich fand dann mein bezahltes bett und durfte zur ruhe kommen.

am naechsten tag habe ich mich dann aufgemacht und die stadt erkundet. ich wollte zum hafen und zur oper. kein problem, aber ich lief in die andere richtung. das gibt mir heute keinen grund mehr zur aufregung, schliesslich fuehren viele wege zum ziel und meiner auch. eins hatte ich mir in bali vorgenommen, wenn du in "the rocks" bist, so heisst das alte hafengelaende, dann gehst du zum loewenbraeuhaus und isst mal wieder deutsch. gesagt und getand. es gab kassler, kartoffelbrei und sauerkraut. leute ich kann euch sagen, war das lecker. zu hause komme ich nicht auf die idee in ein deutsches restaurant zu gehen. hier ist es lecker. mit einem dicken bauch habe ich mich dann aufgemacht, um die oper sowie die bruecke bei sonnenuntergang zu fotographieren. dieser anblick faziniert mich immer wieder. das ist doch echt gut gelungen. diese wunderschoene oper und daneben gleich die bruecke. 

am nachsten tag war der botanische garten angesagt, da man von dort einen wunderschoenen blick auf oper und bruecke hat. war ein echt schoener tag und die sonne schien. leider war der himmel weiss, so dass sich das weisse oeperngebaeude nicht so wirklich gut abhebt. aber was soll's. ich muss die fotos und das wetter hier so nehmen, wie es kommt. als ich 2001 hier war (dezember) was sommer. nun ist fruehling und die natur sieht natuerlich noch nicht so schoen aus. aber es ist gut, dass ich mal wieder einen fruehling miterleben darf. in deutschland geht es ja immer gleich vom winter in den hochsommer. humor haben die aussis ja. habe mich ueber die schweren 50 cent geldstuecke beschwert. die sind gross und schwer. da meinte der typ zu mir: mensch maedel, du bist hier in down under, da ist eben alles anders. und recht hat er.

gestern hatte ich eine  tour in die "blue mountains". wetter war gut, aber nicht bestens. der guide hatte einen sehr guten tag und erzaehlte ununterbrochen. somit waren wir bestens unterhalten und haben koestlich gelacht. ich habe sogar kaengurus gesehen. in der echten natur. das waren bestimmt die zwei vorzeigeexemplare fuer touristen. die erhalten lecker essen, damit sie sich zeigen. Wink

heute regnet es in sydney. es ist mein letzter tag hier, morgen geht es richtung melbourne.

so, nun habt ihr einen kleinen einblick erhalten, wie ich sydney so erlebt habe.

passt gut auf euch auf und bleibt gesund, eure jana.        

Bali das Paradis

silly | 13 August, 2008 06:41

....nun ist es zeit fuer mich, mich von bali dem kleinen inselparadis zu verabschieden. am sonntag geht es nach sydney, zurueck in eine ganz andere welt.

bali hat mich absolut ueberrascht. man kann es vergleichen mit mallorca, dem ruf nach. so war ich skeptisch. aufgrund des rufes, dass sich am strand die australier die birne voll hauen, habe ich ganz bewusst ubud gewaehlt. ubud liegt etwas noerdlicher von denpasar. das klima hier ist viel besser als im sueden. das will heissen, am tage ist es warm und die sonne scheint und am abend wird es angenehm kuehl. in der ersten woche haben steen und ich ein auto mit fahrer angemietet und haben uns bali angesehen. viele schoene tempel kann man hier bestaunen und bali ist wunderbar gruen. besondern die schoenen reisterassen sind eine freunde fuer das auge. 

hier gibt es ueberwiegend hindus und somit sind jede menge tempel vorhanden. jeden tag kann man eine zeremonie sehen. dazu tragen maenner und frauen besondere kleidung. alle sind wunderschoen anzuschauen. die balinesen sind super freundlich und hoeflich. es ist ein angenehmes dasein hier. fast alle balinesen sprechen ein paar woerter der verschiedenen sprachen. und fuer mich absulut beeindruckend ist ihre gabe, sich namen zu merken. ich muss leider sagen, ich bin da echt schlecht. besonders, wenn es sich um namen handelt, die meiner sprache absolut fremd sind. aber das ist eventuell ein neues aufgabengebiet fuer mich. man ist ja nie fertig und hat sein ganzes leben lang an dingen zu arbeiten, die es zu verbessern gilt.

unser fahrer, sein name ist jonni, ist ein besonderes beispiel fuer die genannten eigenschaften. er ist 31 jahre alt und an hoeflichkeit nicht zu uebertreffen.er ist ausserdem ein sehr guter und vorsichtiger fahrer. ich war ueberwaeltigt. man findet in unserem lande noch nicht einmal einen kleinen teil dieser hoeflichkeit. jonni hat ein auto geleast und muss dafuer woechentlich die raten bezahlen. dazu braucht er natuerlich unsere hilfe. sein business muss laufen, sonst geraet er in ernsthafte schwierigkeiten. aber so ein besonderer mensch, dem hilft man gern und ich wuerde die welt nicht mehr verstehen, wenn sein business nicht laufen wuerde. daher habe ich gleich nach steens abreise jonni an die nachfolger seines zimmers weiterempfohlen. es handelt sich dabei um franzosen und gestern waren sie mit jonni unterwegs. die haben genauso geschwaermt wie ich. wenn ich eins kann, dann werbung fuer dinge machen,  von denen ich wirklich ueberzeugt bin. daher kauft sich steen nun nach seiner rueckkehr auch eine canon g9. das waere dann innerhalb eines monat schoen die zweite, die ich vermittelt haette.  

indonsien scheint ein paar probleme mit meinem (echt deutschen) namen zu haben. hinsichtlich der schreibweise. ich konnte kein geld mit der kredikarte in der bank erhalten. die schreibweise im pass ist deutsch und auf der kreditkarte international. was bedeutet, dass dort ae und ss stehen. dies weicht natuerlich von der deutschen schreibweise ab. somit stehen auf visacard und im pass verschiedene namen. ich bin entweder nicht der passbesitzer oder nicht der kreditkartenbesitzer. je nachdem, wie man es sehen will. ich hoffe, dass die australier da entspannter sind. auch meine bitte an die bankangestellte, sie moege meinen namen gemaess passport schreiben, half nicht weiter. sie konnte nicht, aber geld gab es trotzdem nicht. nun gut. wieder zurueck zum geldautomaten. da gabs geld. egal welcher name im pass oder auf der karte steht. problem in asien ist, dass das tageslimit so gering ist, dass du permanent am geldziehen bist. das kostet natuerlich immer extra gebuehren. (tageslimit hier: 1.000 000 mill = 70 euro) habe aber in ubud festgestellt, dass das limit hier hoeher ist. haengt wohl mit den touristen zusammen. ich konnte dann doch eine bank finden, die mir 3 mill. gab. faellt mir gerade wieder ein, ich war millionaerin! na det is doch wat.

steen flog am sonntag nach hause. ich kann nur sagen, die zeit mit ihm war erstklassig und ich habe viel gelernt. ich wuenschte nur, es gaebe mehr dieser wunderbaren menschen auf der welt, dann braeuchten wir uns keine gedanken machen. ich habe mit j.b. (den ich in afrika traf) und steen zwei wichtige begleiter an meiner seite.    

bali muss, bevor die touristen hier eintrafen, ein paradis gewesen sein und wenn man sich die zeit nimmt, und die insel erkundet, kann  man es sehen und erahnen. ich wuenschte, viele menschen wuerden nicht am strand liegen sondern sich bali ansehen. aber wir sind alle verschieden und das muss auch so sein. ich habe meinen weg gefunden und bin echt zufrieden mit meiner art, die welt anzusehen. und das ist ja das wichtigste, jeder sollte mit sich und dem was er macht zufrieden sein. ist das der fall, dann ist es o.k.. egal wo und wie man urlaub macht. nur wenn man feststellt, dass man nicht zufrieden ist, dann sollte man an veraenderungen arbeiten. 

oh, jetzt werde ich auch noch philosophisch. ich werde mich jetzt verabschieden und zwar fuer eine lange zeit. ich werde in australien wohl erst anfang oktober zeit fuers internet finden. bis dahin koennen sich alle, die ich langsam mit berichten und bildern nerve, erholen. aber denen, die es geniessen, und einige e-mails und komentare sprechend dafuer, sei gesagt, ich werde versuchen, mich zwischendurch wenigstens mal kurz zu melden.  

bis dahin bleibt mir alle schoen gesund, eure reisemaus jana.    

java und seine schoenen vulkane

silly | 03 August, 2008 07:31

liebe gruesse aus bali sendet euch jana.

erst einmal muss ich mich bei allen bedanken, die so eifrig meine reise verfolgen und mir nette komentare schreiben. vielen, vielen dank.

nun habe ich das wunderschoene java mit all seinen netten menschen hinter mir gelassen. es war beeindruckend. ich meine, wann hat man als deutscher schon mal die gelegenheit vulkane in all ihrer pracht zu bewundern. natuerlich nur, wenn sie nicht zu doll aktiv sind.

aber nun von anfang an:

von jakarta bin ich am naechsten morgen gleich mit dem zug nach yogikarta gefahren. die fahrt war wunderschoen. ein sauberer zug mit essen wie im flugzeug. toller platz, den man sich in manch einen flugzeug wuenschen wuerde. die fahrt ging vorbei an vulkanen und reisfelder. ganz grosse klasse.

in yogikarta habe ich ein taxi genommen und habe mir im metro guesthouse ein zimmer fuer 7 euro genommen. ganz toll und ich konnte draussen auf dem balkon sitzen. das einzig aergerliche war, dass morgens gegen 03:30 uhr oder 04:00 uhr der muezin ruft. was sag ich der. es sind um die 10. jeder schreit da vor sich hin, du verstehst kein wort und kannst auch nicht mehr schlafen. das ganze geht dann 5 mal am tag. also der muezin und ich, nee, wir werden keine freunde. dann habe ich zwei tage spaeter eine fahrt zum prambanan balett gebucht. das fing am aben gegen 20:00 uhr an. im hintergrund konnte man den prambanan tempel sehen, in welchen man seit einem erdbeben nicht mehr hinein gehen kann. ihr koennt den tempel vergleichen mit ankor wat, nur viel kleiner. aber aeusserlich sehr aehnlich. das balett war grosse klasse. wunderschoen. 

in yogikarta habe ich mich sehr wohl gefuehlt, auch wenn man ununterbrochen von maenern angesprochen wird. alle sind sehr nett, aber alle wollen business machen. so war ich echt keinen tag alleine. imer war einer bei mir und hat mir was erklaert. was natuerlich sehr schoen ist. so habe ich mir den sultanspalast angesehen, das wasserschloss und  den vogelmarkt. dazu muss man wissen, dass die menschen aus indonesien es lieben, in front ihres hauses vogelkaefige mit voegeln zu haengen. man geht davon aus, dass der vogel nur singt, wenn die atmosphaere gut ist. so hat man einen grossen markt in indonesien. aber man hat auch noch immer mit der vogelgrippe zu kaempfen. in yogikarta habe ich dann auch die gelegenheit genutzt und bin mal zum friseur gegangen. haar-abgeschnitten. das ganze fuer 2 euro und dann im supermarkt farbe fuer 0.20 euro gekauft und selbst nachblondiert. so einfach und billig kann es sein.

im hotel habe ich dann steen getroffen, der aus daenemark kommt. ich wollte zum vulkan bromo und dann nach bali. er auch, aber etwas langsamer und mit mehreren stationen in java. er hatte dazu einen pkw angemietet, was ihn 'ne menge geld gekostet hat, und lud mich dann ein, ihn zu begleiten. nun war ich echt nicht abgeneigt, noch mehr von java zu sehen und habe spontan (5 minuten, bevor mein bus mich abholen sollte) zugesagt. und so kam es, dass ich mit steen durch java gefahren wurde. erste station war malang. dort gibt es ein paar kleine tempel zu sehen. nicht all zu aufregend, aber der kleiner tempel war wunderschoen in den reisefeldern gelegen. schon allein dafuer hatte sich die fahrt gelohnt. dann ging es weiter zum vulkan bromo. das ist ein ziel aller touristen. ich ergatterte ein zimmer ohne toilette und dusche. es war richtig kalt und ich fror in der nacht ( ..und auch am tage). am naechsten morgen 03:30 uhr wurden wir vom jeep abgeholt. drei spanier hatten uns ihre freien plaetze angeboten. da sagt man nicht nein und spart 'ne menge geld. es ging zu einer aussichtsform, von wo man die vulkane sehen kann. erst sah man gar nichts, da es dunkel war. dann ging die sonne auf und ploetzlich sahen wir die drei wunderschoenen vulkane. oh man, ich kann euch sagen, das ist gigantisch. die natur beeindruckt mich imer wieder. gegen 08:30 uhr waren wir zurueck in unserer unterkunft. es gab fruehstueck und ich goennte mir danach eine einstuendige massage fuer 2 euro. die war wieder absolut gut und es wurden die lymphbahnen massiert. fuer den rest des tages hiess es ausruhen und tagebuch schreiben.

am naechsten tag ging es weiter zum ijen plaeu. ich kannte es gar nicht (mein reisefuherer hat darueber nix), aber steen meinte, es gab da wohl auch einen vulkan. ..und so fuhren wir dorthin. ich liess mich ueberraschen und genoss die schoene fahrt durch eine tolle natur. in der gegend wird gemuese und kaffee angebaut. wir kamen im dunkeln an und es gab nur noch eine homestay unterkunft. darauf war ich gar nicht eingestellt und auch nicht unbedingt erfreut. dann zeigte man uns die unterkunft und ich war entsetzt. leben wie vor 60 jahren. keine heizung (es war kalt) und die familie hatte nur 2 schlafzimmer. eines davon wurde an mich fuer sehr teures geld vermietet. ich fuehlte mich schlecht. die familie war nicht da, da sie im krankenhaus weilte. die familie wuerde aber spaeter zurueck kommen. an der wand hing ein foto eines kleines maedchens, welchens wohl die tochter des hauses war. es gab eine toilette und der raum glich eines frueheres waschhauses oder - kellers. viele werde sich noch erinnern koennen. es gab kein waschbecken- nur ein becken mit wasser fuer die toilette. das werden bestimmt alle kennen, die in asien schon unterwegs waren. das ist fuer die dort ueblichen toiletten. man hat keine spuelung, nur ein wasserbecken, aus dem man das wasser schoepft. das haus hatte eine ganz kleine kueche (ca 2 qm). ich fuehlte mich so schlecht, denn die zimmer bedeuteten, dass die familie mit kind in einem bett schlief und ich das andere hatte. das geld bezahlte ich nicht an die familie sondern an ein nahe gelegenes hotel, welches ausgebucht war. das machte die situation noch schlechter, denn ich konnte mir gut vorstellen, dass die familie von den 150.000 rp nur max. 50.000 rp sehen wuerde. in der nacht hoerte ich die frau husten, sie schien krank zu sein. das ist auch kein wunder, wenn man in einem kalten und feuchten haus wohnen muss. gegen 04:00 uhr wurden ich dann durch klopfen am fenster geweckt, denn es ging zum vulkan. ich verabschiedete mich von der familie, die auch aufgestanden waren (sehr jung) und gab ihnen 150.000 pr extra, damit sich das ganze fuer die familie wenigstens gelohnt hat. ich fuehlte mich immer noch elendlich. es war sooo kalt! dann hiess es, rauf zum vulkan. und der aufstieg erinnerte mich schwer an mount kina balu. es ging immer steil bergauf. dann nach 1 1/2 stunden war er zusehen. ein wunderschoener vulkansee. gruenes wasser und rauch stieg aus einem teil am kraterrand auf. unterwegs kamen und traeger entgegen, die gelbe brocken transportierten, die anscheinend sehr schwer waren. das war schwefelsulfat. die klettern doch glatt runter zu der rauchwolke und holen von dort das stinkende sulfat. das ist fuer die gesundheit echt nicht gut. dann schleppen sie die schwerden brocken den berg runter. ich habe auf die waage gesehen, wo all die koerbe gewogen werden und ihr glaubt es nicht ca. 77 kilo schleppen diese schmalen kleine menschen. oh man, welch eine ungerechtigkeit auf dieser welt herrscht, denn der lohn wir nicht besonders hoch sein. an diesem tag und in der letzten nacht hatte ich wieder meine lektion des lebens gelernt. ich habe schon viel uebles und viel leid gesehen, aber diese situationen haben echt mein herz beruehrt. 

dann ging es weiter nach bali. wir nahmen die faehre und fuhren dann mit dem auto nach ubud, wo wir uns von unserem fahrer verabschiedeten.

und nun bin ich auf bali und habe ein wunderschoenes zimmer, wo kleine prinzessinen eben so wohnen, fuer 8 euro. ab morgen werden wir bali entdecken. freue mich schon sehr. steen arbeitet auch fuer unicef-kinderhilfswerk und wird mir uebermorgen das projekt in bali zeigen. darauf freue ich mich schon sehr.

so ihr lieben, das waren die neusten erlebnisse. bis bald, eure jana.  

    

Borneo

silly | 19 Juli, 2008 14:25

..nun habe ich auch borno hinter mir gelassen. es war sehr schoen, aber auch anstrengend. doch dazu noch mehr.

start war in kuching. eine stadt, die nicht unbedingt besonders, was wohl in borneo auch keine so richtig war, jedoch nett am ufer eines flusses gelegen ist. mehr faellt mir zu dieser stadt echt nicht ein.

von hier aus ging es in den bako nationalpark. wunderschoen am wasser gelegen und die makaken-affen haben uns entsprechend gleich begruesst. hier mussten die kaempfe um das essen ausgetragen werden. doch wir haben gewonnen. ja, so was will von anfang an geklaert sein. in einer nacht, es tobte ein fuerchterliches gewitter, als ob der himmel bereits wusste, was bald wahr werden wuerde, schlugen wir uns eben diese um die ohren, um das fussballspiel deutschland gegen spanien zu sehen. ihr wisst, wie es aus ging, ich werde das nicht noch einmal wiederholen. ja, an uns hat es jedenfalls nicht gelegen. vielleicht an denen, die nachts geschlafen haben. ick wees nich.

ein neuer tag, ein neues glueck. und wer lief uns im nationalpark eben mal so ueber den weg? ja, die langnasenaffen, die silberruecken und natuerlich die bloeden makaken. aber es gab auch schweine zu sehen und gluehwuermchen. wat will'ste mehr. nix! auf einer wanderung, die doch laenger dauerte, als alle erwartet hatten, sahen wir zum ersten mal die deckelpflanzen. man nennt sie wohl auf fleischfressende pflanze. wunderschoen anzusehen und meist in grueppchen anzutreffen. die fotos konntet ihr ja schon sehen.

danach ging es zu den iban in's langhaus. also det is fuer mich der groesste beschiss und ick kann nur jedem abraten dorthin zu gehen. die abzocke der touristen dort ist durch nix zu uebertreffen. hier laesst mann sich alles bezahlen. dreimal ein taenzchen auffuhren macht 150 rm, gastgeschenke werden natuerlich erwartet, auch noch einmal ueber 100 rm und so geht das spielchen weiter. blasrohschiessen (50 rm). nach ihren drei huepfuebungen ging dann das der iban-schlussverkauf los. will heissen: das ganze dorf kommt mit waren angetrottet und wartet, das man etwas abkauft. dazu werden die oma und auch die kinder mitgebracht. das schindet bei den touristen besonderen eindruck und die verkaufsrate steigt. ich wuerde da nicht noch einmal hin.

von dort ging es nach sibu. nichts besonders, nur eine chinesische pagode, die man als tourist auch der hoehe nach besteigen darf, wenn man den schluessel erhaelt. den hatten wir. dann ging es nach mukah. das war eine echt nette unterkunft. dort hatte man das alte wieder hergestellt und das haus sieht toll aus. wir hatten dort auch eine massage. man, das war klasse. eine lymphmassage. so etwas hatte ich noch nie. die frauen wussten genau, was sie taten und waren ihr geld (60 rm) echt wert.  

Wir hatten einen Tag aufenthalt in miri. die anderen fuhren nach brunei. ich blieb mit annette in der stadt, wo wir fuer sie die gleiche kamera kauften, wie ich sie nun habe. wie ich so gehoert habe, war es die richtige entscheidung, denn so besonders ist brunei nicht und den sultanspalast sieht man vor lauter gestruepp nicht. hatte ich meine kraefte mal wieder richtig eingeteilt und mir mal einen tag ruhe gegoennt.

von miri ging der flug in den mulu nationalpark. dort bezogen wir ein sogenanntes langhaus, was man bei uns wohl eher jugenherrberge nennen wuerde. es war aber echt schoen und ruhig gelegen. hier sahen wir viele hoehlen. nicht unbedingt was besonders, da sich ja hoehlen auch immer irgendwie gleichen. aber ganz nett. wir warteten auf den ausflug der fledermaeuse vergebens, und das gleich drei tage. dafuer gab es hier abend wieder mal ein schoenes gewitter. hier durften wir den sky-walk machen. das fand ich ganz nett. unterwegs zum sky-walk sahen wir viele interessante tierchen. schaut euch mal die fotos an.

von mulu ging es zurueck nach miri um von dort dann nach kota kina balu zu fliegen. weil fliegen so schoen ist...... in miri hatten wir 5 stunden aufenthalt und ich liess mir die fuesse massieren, da ich ja 2 tage spaeter auf den hohen berg kina balu wollte. oh mein gott, det war echt 'ne klasse massage. die frau hat gold in den haenden. (damit meine ich jetzt nicht meine fuesse). zuvor hatte ich mich noch mit der reiseagentur um die flugpreise gestritten. die hatten die inlandsfluege fuer mich gebucht. aber nicht per internet. det waere ja zu billig. ne, gehen wir doch mal zum kumpel (damit meine ich hier ein anderes buero) nebenan und der soll buchen. der will ja auch was verdienen und die bloede touristin zahlt det natuerlich. habe mich mal wieder aufgeplustert und zu verstehe gegeben, dass man mir mein geld nicht schenkt, ick habe dafuer gearbeitet. nun gut, jetzt ist der puls wieder auf normal schlag.

kota kina balu ist wie alle staedte in borneo nix spezielles, aber hier wurde mir dann klar, jetzt geht es bald auf den berg. ...und so kam es.

wir fuhren mit dem bus in den park und erhielten am aben eine einweisung. bereits da wurde (bzw. haette) dem letzten klar, das wird kein spaziergang. folgendes> erster tag: 6 kilometer und 1400 hoehenmeter sind zu ueberwinden. 2. tag: 2 kilometer und 800 hoehenmeter sind zu ueberwinden. nun, ich ging da locker ran, geh ich halt zurueck, wenn es mir zu schwer wird. unsereins hat ja bereits seit 5 monaten keine sport mehr getrieben, wenn man von den yellow-mountains in china mal absieht. und am naechsten morgen um 10 uhr durften wir dann los. der berg ruft! ja, ja und ganz schnell erinnerte ich mich an china und die bloeden treppen. genau das hatte ich hier wieder, nur das diese nicht aus stein waren. irgendwann hatte ich dann beschlossen nimm dir zeit, mach ein paar fotos. wat willste zeitig auf dem bloeden berg rumsitzen. dann geniesse das hier lieber und mach schoen fotos fuer die nachwelt. gesagt, getand und ploetzlich war es gar nicht mehr so schwer. am abend wurden wir mit einem tollen sonnenuntergang entschaedigt und es schien vorher noch die sonne. die kinder des gluecks waren unterwegs. gegen 02:00 uhr am naechsten morgen wurden wir durch klopfen an der tuer geweckt. wenn ueberhaupt einer geschlafen hatte. dann hiess es warm anziehen, der berg ruft mal wieder. warm anziehen war nicht nur auf die temperaturen gemuenzt. jeder schritt fiel schwer. nun hatten wir ja schon eine gewisse hoehe, ueber 3200 meter und es ging nun 800 meter hoeher. dann waren die seile da und man musste sich fast hochziehen. so etwas habe ich noch nie gemacht und ich rate hiermit dringend allen ungeuebten und untrainierten menschen von dieser tour ab!!!!! der guide nahm mich manchmal an die hand und wir gingen abseits der seile. das war wesentlich leichter. ich brauchte jedoch nach jedem 10. schritt eine pause, um luft zu hohlen. ja, so ist es mit zunehmenden alter. dann dachtest du, dort ist ja schon das ende zu sehen, bis dahin schaffst du es noch. am ende angekommen, war man echt am ende, weil es noch weiter ging. irgendwann erklaerte ich dem guide, es waere schoen mit ihm gewesen, aber den rest koenne er alleine gehen, ich habe keine lust mehr. der kerl scheint aber schon des oefteren solche schlappschwaenze wie mich gehabt zu haben und brachte mich doch tatsaechlich dazu, bis ganz auf den gifpel zu gehen, um dann das entspannte foto von mir zu fertigen. nochmals vielen dank.

dann ging es berg ab und das war fuer mich wesentlich leichter. 8:00 uhr waren wir an der unterkunft und fruehstueckten erst einmal.  gegen 09:15 uhr hiess es dann und nun bis ganz nach unten. am anfang kein problem, doch dann liefen meine grossen zehen heiss. man fragte sich nochmals, ob man den ganzen weg gestern wirklich rauf ist und war erstaunt, ueber sich selbst. unten angekommen, was sich echt in die laenge zog, zog ich dann gleich mal meine schuhe aus und meine fuesse konnten entspannt aufatmen. ach war das toll. am abend hatte ich eine massage fuer zwei stunden gebucht, was sich als echt sehr gut herausstellen sollte. am naechsten morgen hatte man dann doch leichte probleme die treppen hinunter zu gehen. der muskelkater war da. im laufe des tages stegerte sich das ganze dann so sehr, dass ich am abend die treppen auch nicht mehr hinaufgehen konnte. oh man, da weiss man, dass man noch lebt. aber mir ging es nicht alleine so. wir litten! 

es ging nun zu den uran utas, auf die wir uns schon alle freuten. wat fuer ne pleite. da kam doch glatt eine zoovorfuehrung. man gab den affen zu fressen, die natuerlich dann auch kamen (2). wir durften der fuetterung zu sehen und das wars. super. das haette man sich schenken koennen.

nun bestiegen wir wieder den flieger und fliegen mal wieder nach kota kina balu, wo es gleich nach klias weiter ging. dort hatten wir eine bootstour und sahen langnasenaffen und eine tolle gluehwuermchenvorstellung. die glitzerten wir eine lichterkette in den baeumen. so etwas habe ich noch nie gesehen. grosse klasse.

dann ging es auf die insel pulau tiga. nett, aber nicht mit meiner insel zu vergleichen. habe uebrigends gestern erfahren, dass die insel fueher mit schlangen voll war, und daher die einheimischen dorthin nicht fahren. habe mich mit einem unterhalten, der dort geboren wurde (in der region). auf der insel wurde die serie surviver gedreht und nun kommen die touris. das personal versucht die leute ueber den tisch zu ziehen. so werden zum beispiel 1.5 kilo waesche zum waschen mal ganz schnell 3 kilo. natuerlich nur beim bezahlen. habe das vor meinen augen wiegen lassen und dann diskutiert. ganz schnell war eine antwort gefunden, meine waesche waere nass gewesen, was sie natuerlich nicht war. blah, blah. wir einigten uns auf 2 kilo und die dame dort war beleidigt. diese insel kann ich nicht empfehlen. anderes beispiel. ich habe auf meiner insel 50 rm pro nacht bezahlt, zimmer aehnlich, aber ohne aircon. hier musst du 300 rm hinlegen. das ist viel zu viel. der strand war auch nicht so toll.

so, dass war borneo im schnelldurchlauf. 

nun bin ich in indonesien und werde mal sehen, was noch alles passiert. die letzte nacht in malaysia habe ich mit 6 anderen in einem zimmer verbracht. aber es war erstaunlich ruhig. unterkunft sehr sauber, toilette und dusche auf dem gang. heute schlafe ich in jakarta im keller und teile ebenfalls dusche und toilette. aber fuer eine nacht wird es gehen. es scheint so, als ob indonesien nicht so viel wert auf nette unterkuenfte legt. 

so det wars, ick werde det serviverleben fortsetzen. eure jana.

malaysia und wie schoen es ist

silly | 22 Juni, 2008 11:46

....da bin ich wieder. endlich aus der versenkung aufgetaucht und wieder frisch. aber nun von vorne. von china aus bin ich nach malaysia geflogen, da man dort 90 tage bleiben kann. das visum erhaelt man bei einreise am flughafen. ungewoehnlich war, das die frauen dort kopftuecher tragen. so musste ich mich erst einmal umgewoehnen.

kuala lumpur ist eine echt schoene stadt, die man ganz einfach zu fuss oder mit der bahn erkunden kann. alles kein problem. natuerlich haben mich die twintowers besonders beeindruckt. wenn man davor steht, fuehlt man sich ganz klein. aber auch die moscheen sind schoen anzusehen. ganz toll ist es nachts, wenn alles beleuchtet ist. eins ist mir gleich aufgefallen, die menschen sind absolut freundlich. fragen dich woher du kommst und viele sagen dann einfach, schoen, dass du da bist und herzlich willkommen in malaysia. da fuehlt man sich doch gleich wohl. ganz anders als in vietnam. es wird fast ueberall englisch gesprochen, so dass alles kein problem ist.

danach bin ich auf eine insel gefahren. mit dem bus 9 stunden. war echt super. diese beinfreiheit wuenscht man sich in allen flugzeugen, wie ich sie dort im bus hatte.  vom festland aus ging es dann mit dem speedboot weiter. dieses boot hat seinen namen echt verdient. so schnell war ich noch nie mit einem boot unterwegs.

....und da war sie. meine kleine insel, ein echtes paradies. die insel befindet sich nord-oestlich vom festland und heisst perhentian besar. so was schoenes habe ich mir von china aus ertraeumt und wie heisst es so schoen, manchmal werden traeume wahr. meiner wurde wahr und ich habe hier wunderschoene 18 tage verbracht. ich habe mehrere jungletrekking-touren gemacht, habe gebadet und mich nun endlich mit dem schnorcheln angefreundet. das zeug dazu ausgeliehen und im flachen wasser versucht den kopf unter wasser zu bringen (bzw. das gesicht) und zu atmen. dies viel mir echt schwer. ganz langsam und normal atmen. als das gelang, tat sich eine ganz neue welt fuer mich auf. wunderschoene fische in allen farben. und den nemo habe ich gesehen. mein kleiner lieblingsfisch in seiner anemone. ach wie schoen. weniger schoen war, dass wir von einem kleinen braunen fisch attakiert wurden. der kam direkt ins gesicht oder er biss dich. wir mussten permanent fliehen. lustig was, da kommt der grosse mensch und fluechtet vor einem kleinen fisch. und was sah ich noch? ja, eine wasserschildkroete. riesig. sie schwamm ganz gemuetlich im wasser. was will man mehr. ach ich war gluecklich auf meiner insel mit meinen kleinen fischis. jeden abend konnten wir gewitter am himmel beobachten oder manchmal die milchstrasse sehen. ach, die natur ist schon ein echtes wunderwerk. die gewitter sahen von weitem echt beeindruckend aus. weniger schoen, wenn sie unsere insel ereilten, aber auch das ging vorueber. beim trekking habe ich die grossen monitor-lizards gesehen. hat mich glatt an die galappagos inseln erinnert. dann gab meine kamera den geist auf und produzierte nur noch sehr lustige fotos. da ich aber nicht nur lustige fotos haben wollte, musste eine neue her.

dazu bin ich dann nach kuala terenganu gefahren. mit dem bus 3 stunden richtung sueden, wobei ich 2 stunden auf den bus an der strasse warten musste. dieser ort ist sehr muslemisch und so wird man dort auch jeden morgen gegen 04:45 uhr geweckt. der muizin ruft und das eine stunde lang. man, da war ich aber entnervt. die uhrzeit vertraegt ja kein mensch, jedenfalls nicht, wenn er eine jahr land frei hat. die naechsten naechte galt es dann vorsorge zu treffen und dann oropax war das auch moeglich. erstaunlich ist, dass es in diesem ort teurer ist, als in kuala lumpur. ich hatte dort bereits nach einer kamera geschaut, aber ich wollte noch warten. so konnte ich die preise vergleichen. bloss gut, dass malaysia viele menschen aus verschiedenen laendern hat, so dass ich einen absolut netten und geschaeftstuechtigen chinesen fand. der gab mit die kamera etwas billiger und schenkte mir noch eine 4 gb karte. was will man mehr. in den anderen laeden wurde man entweder gar nicht oder absolut ohne kenntnis betreut, ganz anders mein chinese. ... und da war sie meine canon g9. eine tolle kleine kamera, die echt absolut super funktioniert. meine kamera werde ich wohl nach hause schicken, da minolta einen produktionsfehler hatte und somit die reparatur durchfuehrt. minolta gibt es zwar nicht mehr, aber den reparaturservice. ich hatte bereits per mail kontakt.

dann ging es mit dem nachtbus weiter in die cameron highlands. nach der ankunft war ich echt enttaeuscht, habe mir etwas anderes vorgestellt. ist sehr touristisch und nix mit vertraeumten bergdorf. heute habe ich eine tour mitgemacht. das war super. es ging in die teeplantagen. wunderschoen anzusehen und mit den reisterassen in vietnam zu vergleichen. danach haben wir noch den mooswald angesehen und eine tolle pflanze entdeckt. ich habe den namen natuerlich vergessen, aber schoene fotos gemacht. am 24.06.2008 geht es mit dem bus zurueck nach kuala lumpur und am 27.06.2008 nach borneo. darauf freue ich mich schon. die natur muss beeindruckend sein.

alles in allem kann ich sagen, ich geniesse es in malaysia zu sein und fuehle mich bei den netten menschen gut aufgehoben, auch wenn man unter vorgehaltener hand hoert, dass es auch hier probleme mit den muslemen gibt.

so, dass war der erste teil aus malaysia, der zweite folgt ende juli.

eure jana, die des reisens noch nicht muede ist.      

4 wochen china und das erbeben

silly | 19 Mai, 2008 11:46

...nun geht mein aufenthalt in china dem ende entgegen und ich wollte euch noch weiter berichten.

von xi'an aus ging es wieder einmal mit den nachtzug weiter. es ging nach pingyao. wir kamen bei regen an und sahen nun das china, wie es vor 20 jahren mal ausgesehen haben muss und welches ich mir auch vorgestellt hatte. alte kleine haeuser. man ist dabei,alles zu restaurieren. pingyao hat eine stadtmauer, auf der man auch laufen kann. ist gleich wie in xi'an. wir haben uns viele gebaeude angesehen,da man einige besichtigen kann. dabei lernte ich die erste bank kennen. china war wohl das land mit der ersten bank.keine anhnung ob das stimmt, laesst sich aber nachpruefen. am naechsten tag sahen wir uns das anwesen einer familie an.vielmehr muss ich hier von einer kleinen stadt sprechen.kein wunder, hielt man sich damals ja mehrere frauen und hatte entsprechend viele kinder. dazu benoetigt man dann viel personal und so schnell entsteht eine kleine stadt.gilt natuerlich nur fuer die menschen, die geld haben.

zurueck in pingyao nahmen wir gegen 14:00 uhr unseren lunch in einer backpacker gaststaette (sakura) ein. hier wird westliches essen serviert und man glaubt es nicht, alles schmeckte hervorragend. ich bin ja immer etwas skeptisch, aber das essen war suuuuuper. wir hatten bereits unseren tee und warteten auf das essen, als ich ploetzlich das gefuehl hatte, ich bin auf see und mir wurde schlecht. ich dachte, ich habe kreislaufprobleme, doch als die anderen auch komisch drein schauten und die menschen von gegenueber auf die strasse rannten, da war klar, das ist nicht mein kreislauf, da ist ein erbeben. alles fing an zu wackeln und wir gingen mit unserem tee auf die strasse. oh man, das muss zu komisch ausgesehen haben, die touristen trinken in ruhe ihren tee, waehrend eines erbebens. wir ahnten ja das ausmass des ganzen nicht. ausserdem war es fuer mich das erste mal, dass ich so etwas erlebte. gott sei dank! am abend erfuhren wir ueber das internet, welche katastrophe das war. wir schickten alle sofort e-mails nach hause. besonders fuer meine freunde anya und joe (genannt der baer), die aus england kommen, war das super wichtig, da eine englische reiseguppe vermisst wird. noch heute sehe ich jeden tag die schlimmen bilder im fernsehen. ich bin derzeit in peking und war shoppen. ploetzlich dachte ich, nein, nicht schon wieder eine katastrophe, es standen alle menschen einschliesslich des personals aller laeden auf der strasse. erst wusste ich nicht,was hier passiert, doch dann war mir klar, hier legen alle schweigeminuten ab. es war beeindruckend, dieses riesige land stand fuer ein paar minuten still, es heulten alle sirenen und die fahnen haengen auf halbmast.

eine erlauterung zu joe. joe ist ueber 1.90 meter und ein schwergewicht. als ich ihn das erste mal sah, dachte ich, ist das ein baer. und so heisst joe- baer und er mag es. ein mensch mit einem riesigen herzen. fuer meinen bruder: anya und joe kommen mich in berlin besuchen und wollen bis dahin etwas deutsch lernen. dann wollen wir mit dir ein bier trinken. er mag die bilder von den fussballweltmeisterschaften in deutschland. er war in nuernberg und frankfurt in dieser zeit.     

...so und nun weiter.

von pingyao ging es weiter nach datong.hier besuchten wir die hanging monastery at hunyan. das war beeindruckend. an einem felsen befinden sich in ca. 100 - 200 metern hoehe gebaeude. es war der tag nach dem erbeben und ich moechte in diesem moment nicht dort gestanden haben. die gebaeude sind 1400 jahre alt. dann besuchten wir eine anlage wo ganz, ganz viele buddas in berge gehauen wurden. das war beeindurckend, so etwas muss man gesehen haben....und ich habe schon viel gesehen. die bilder werde ich bei gelegenheit nachreichen. mache ich, wenn ich in malaysia zeit habe.

von hier aus ging es mit dem zug nach peking. wir alle warteten auf die grosse mauer. neben der terrakottaarmee ist das ein weiterer hauptgrund gewesen nach china zu fliegen. als erste besuchten wir den platz des himmlischen friedens. und ich war entsetzt. ueberall standen polizisten und armee und leute ohne uniform, die uns permanent filmten, mit dem handy. davon habe ich einen kleine film. hab mich echt unwohl gefuehlt. dann ging es in die verbotene stadt, die sich direkt an dem platz befindet. ich war etwas enttaeuscht, da vieles geschlossen oder verhangen war.man restauriert. so wie ieses ganze land einer grossen baustelle gleicht. ich habe so etwas noch nicht gesehen. ueberall wird gebaut und gepflanzt. steht hier wohl alles unter dem motto: ...schoener und gruener unsere republick. wenn dieses land kein geld hat, dann weiss ich es auch nicht. china muss die groesste baustelle der welt sein. es gibt nur neue haeuser. eventuell bleibt da auch der schutz gegen erbeben auf der strecke. man baut in einem monat ein hochhaus,oder schneller.

man findet die vorschriften in deutschland nicht immer prickelnd, aber wenn du das siehst, dann lernst du dein land mit seinen regeln echt zu schaetzen. 

....nun weiter.

nach der verbotenen stadt ging esin ein heim fuer behinderte. und ich muss euch sagen, das war klasse. nicht alle dort sind geistig behindert, viele sind autisten und sehr begabt. man kochte fuer uns, sang fuer uns und tranzte. super. ich kann das gar nicht erklaeren, aber es war richtig schoen.

dann kam der tag, es war der 15.05.2008. wir besuchten die grosse mauer,die man sogar aus dem weltall sieht. wir nahmen nicht die cable car, ausser meiner 71-jaehrigen zimmergenossin, sondern stiegen hinauf zur mauer. und was soll ich euch sagen, alles treppen. oh man, das ist so anstrengend! dann liefen wir auf der mauer und da es 09:00 uhr war, waren wir alleine. ohne chinesen und sonstigen touristen. das war der erste ort innerhalb der 4 wochen, wo es ruhig und friedlich war. nicht lange, als wir zurueck gingen,um die mauer zu verlassen, kamen uns die ganzen touristen entgegen. war nicht anders zu erwarten, es moechte schliesslich jeder die mauer sehen. und das zu recht.

am abend wartete dann eine konfu-show auf uns. erstklassig!!!!!! ich kann jedem nur empfehlen, wenn er die moeglichkeit hat, geht dort hin. alles konfu-moenche. es wurde die geschichte eine kleinen jungen erzaehlt, der konfu lernte und der beste wurde. nebenbei schlug man mit metallplatten gegen den kopf und die platten zerbrachen. ich konnte das gar nicht mit ansehen. danach hatten wir unser abschiedsessen. ente- die beruehmte chinesische. nicht mein fall, zu viel fett, sonst war das essen sehr gut, es gab mehrere gerichte. 

zum essen muss ich sagen, im vergleich zu vietnam und kambodscha nicht mein fall. zu viel oel und fett. es ist nicht schlecht, aber mir schmeckt die vietnamnesische kueche besser. 

da ich es gerade hier wieder hoere. was absolut eckelig ist, ist das rumgerotze hier. sorry! aber es stimmt, die spucken und rotzen was das zeug haelt. maenner und frauen gleichermassen. ausserdem scheint china ein guter markt fuer mc donnalds, kfc und zigaretten zu sein. fast jeder raucht hier. im internet cafe, im zugabteil, wo man auch schlaeft usw.. trotzdem sind die chinesen zum grossen teil sehr freundlich. es wird bereits sehr viel englisch gesprochen. die kinder laufen hier mit schlitzhosen rum.will heissen, alle kinder bis 1-2 jahre haben hosen, die um den po herum offen sind (schlitz). dann kann das kind sein geschaeft gleich ueberall erledigen. sieht lustig aus.wollte ein foto machen, habe aber keins. ich habe ein fotos von den hosen, damit man es sich vorstellen kann.  ausserdem kopieren die chinesen alles. habe einen nachgemachten bmw gesehen. fast gleiches zeichen, heisst aber anders. unglaublich!! wenn die chinesen sprechen,klingt alles wie eine beschwerde. doch es ist keine. wenn uebersetzt wird, dann hat man dir gerade ganz nette sachen erzaehlt. wir haben in der gruppe ein maedel aus kanada, deren eltern chinesen sind. ich frag dann immer, warum beschimpft mich die dame. nein, tut sie nicht, sie hat dir gerade ein kompliment gemacht. aha! die chinesen sind ausserdem unglaublich laut.

wir haben vorgestern das neue olympiastadion gesehen. alles noch eine riesige baustelle. hoffentlich schaffen die das. aber eigentlich braucht man sich darueber keine sorgen machen. die arbeiten tag und nacht. menschen haben sie ja genug. 

so, dass soll es jetzt gewesen sein. naechste meldung erfolgt aus malaysia. 

fuer siggi: cappuccino ist alle. vielen dank fuer die nette idee und um die sorgen, die du dir gemacht hast.hoffe, euch auf arbeit ergeht es nicht all zu schlecht.

jana, die nun keinen grund mehr sieht, nach china zurueck zu kommen.                

...und so ging es weiter in china

silly | 10 Mai, 2008 10:43

... in shanghai waren wir in einer acobatikshow. das war toll. menschen an seilen, mit reifen und anderen verrueckten dingen. das spannenste war, dass in einer kugel fuenf bikes fuhren. oh mein gott. wenn da einer einen fehler macht,dann sind alle in gefahr. ich war echt erstaunt, was die chinesen so drauf haben. habe in shanghai eine deutsche wuerstchenbude gefunden. wie schraeg ist das denn. aber ich gestehe, nach drei monaten in asien habe ich mir eine wurst gegoennt. das war lecker. was ich in deutschland nicht esse, schmeckt mir im ausland. 

dann ging es weiter nach hangzhou. das ist eine stadt mit einem see.das hat mich absolut an den tegeler see erinnert. genauso sieht es dort auch aus. man hat dort wasserspiele,die entsprechend der musik rauf und runter tanzen. erinnert mich an las vegas. habe ein kleines video gesehen, dort ist das auch so. am abend war es noch schoener, da man licht und farben hatte. die region um hanzhou ist auch beruehmt fuer den tee, der dort angebaut wird. habe einiges ueber die zubereitung von tee gelernt.

von hangzou ging es weiter nach huangshan. das ist das gebiet der yellow mountains. ...und ich kann euch sagen, dass war ein gebiet, wo ich dachte, das ueberlebst du nicht. ich wandere gern, aber in diesen bergen, das hatte nichts mit wandern zu tun. alle wege sind betoniert und mit treppen versehen. um so schwerer ist es dort zu gehen. es ist einfacher auf naturwegen zu gehen,als hunderte von treppen zu steigen. teilweise so steil, dass du schon beim anblick keine lust hast dich auch nur einen zentimeter zu bewegen. man kann sich aber auch durch die berge tragen lassen. so wie einst die koenigin von saba. alles nur eine frage des geldes. habe davon ein schraeges foto. in den bergen sind absperrungen vorhanden, an denen hunderte von schloessern haengen. das erklaere ich mal so: wenn du ein verliebtes paar bist, dann kaufst du ein schloss,laesst deinen namen drauf schreiben und haengst das schloss an die absperrkette. dann wirfst du den schluessel weg und du bleibst fuer immer zusammen. ist das nicht romantisch? auch davon habe ich fuer euch fotos. kommt etwas spaeter.

von hier ging es mit dem nachtzug nach zhoushuang. ist wusste gar nicht, dass china eine nachbildung von venedig hat. mir hat es aber gefallen. nach all den vielen grossen und nichts sagenden staedten, war das toll. viele alte haeuser, in einem haben wir auch uebernachtet. du hast viele kleine gebaude,die durch einen hof miteinander verbunden sind. will heissen, vorne hast du den verkaufsraum oder werkstatt. dann kommt ein kleiner netter hof und dann die empfangshalle usw.. hier konnte ich endlich das china finden, was ich erwartet hatte. bisher sahen wir fast nur grosse staedte, die in allem unseren staedten glichen. shoppingcenter, einkaufsstrasse usw., da haette ich auch zu hause bleiben koennen. die chinesen haben in den letzten 15 jahren so viel gebaut und ihren standart erhoet, das ist unglaublich.

von hier ging es nach suzhou. das ist die stadt der gaerten. habe einen gesehen und 7 euro eintritt bezahlt. war nbicht unbedingt sein geld wert, aber das ist wie immer subjektiv. am abend hatten wir eine kulturshow. das war super nett. es wurde gesungen und musiziert sowie theaterstuecke aufgefuehrt. super nett. es gibt dort auch einen tempel. dort sprach mich ein moench auf englisch an und fragte wie es mir geht.dann kramte er in seiner tasche und schenkte mir ein armband aus jade. das ist nun schon das zweite schmuckstueck,was ich auf meiner reise geschenkt bekam. wenn das so weiter geht, muss ich bald etwas nach hause schicken.(hi,hi)

so nun muss ich noch was ueber meine 71-jaehrige zimmergenossin los werden. die geht mir echt auf die nerven. wenn es heisst, du kannst bis 08:00 uhr schlafen, weil du erst gegen 09:00 uhr oder 09:30 uhr los musst, dann steht madam 06:40 uhr auf. mach laerm und fuehlt sich wie zu hause. dann gehst du auf die toilette und musst feststellen, das letzte toilettenpapier ging an die dame, der es entsprechend des alters auch zusteht. das ist ja nicht das problem, aber sie denkt ja nicht im geringsten daran, dir bescheid zu geben oder neues zu organisieren. solch ein egoismus geht mir echt auf die nerven.

...und heute war es so weit.ich habe in xian die terrakottaarmee gesehen. echt beindruckend. ist schon etwas anderes, als eine ausstellung in berlin. das muss man gesehen haben. ist schon unglaublich,welchen groessenwahn die herrscher damals so hatten. aber toll fuer die nachwelt. gleiches gilt fuer die aegypten und kambodscha.in xian besuchten wir auch eine musikauffuehrung. es handelte sich dabei um 10 kleine verschieden traditionelle stuecke, in denen auch getanzt wurde. mir hat es sehr gefallen, aber ist wie alles im leben geschmacksache.

heute gegen 23:00 uhr werden wir wieder in den nachtzug steigen und weiter fahren.

alles in allem finde ich die chinesen sehr nett, auch wenn der staat  mir etwas suspekt ist. man hat hier tolleeiscreme und baeckerein.ansonsten schmeckt mir das essen nicht so. im vergleich zu vietnam und kambodscha ist china echt nicht so gut.

..so wie es scheint, habe ich meinen flug erfolgreich nach 3 stunden arbeit und einer menge telefonaten und faxen umbuchen koennen. werde nach malaysia fliegen, da ich dort drei monate bleiben kann. man glaubt ja gar nicht, wie schwierig es ist. am dienstag erhalte ich eine mail aus hong kong. hoffentlich kommt nichts dazwischen.

liebe gruesse eure jana, die sich echt auf ein paar tage strand freut und unbedingt mal ausschlafen muss.               

  

    

china, start mit hindernissen, die nicht aufhoeren

silly | 28 April, 2008 10:47

melde mich nun aus shanghai.

ich flog von vietnam nach hong kong ohne visum fuer china. fuer hong kong brauchen deutsche noch kein visa. bin dann zur botschaft von china in hing kong gegangen und fiel fast um. am montag morgen 09:30 uhr standen doch fast 200 leute vor mir. ich uebte mich in geduld und nach 4 stunden hatte ich dann doch die unterlagen abgeben duerfen. da man sie annahm, war ich guter hoffnung, dass man mir auch ein visa ausstellen wird. in vietnam hatte man ja nicht einmal meine unterlagen angenommen, da ich keine auflistung aller hotels mit anschriften und tel.nummern hatte. die hatte ich noch am freitag vor meinem abflug aus hanoi per internet organsieren koennen. 

am naechsten tag durfte ich dann ab 15:00 uhr die unterlagen wieder abholen und war schon gegen 13:30 uhr da. man lernt ja. das ging alles ziemlich schnell (ca. 1 stunden) und hat mich ca. 30 euro gekostet. ich hatte mein visa fuer 30 tage. die reisegruppe war bereits seit montag unterwegs in china und ich musste folgen. das bedeutete, dass ich fuer 2 tage ein hotel buchen musste. hong kong ist teuer. 80 euro die nacht. dafuer luxus. hong kong ist mein absoluter favorit, wenn es um moderne staedte geht. ich finde hong kong grosse klasse. kann ich nur jedem empfehlen, der moderne stadte mag.

dann machte ich mich alleine auf den weg. musste nach dem grenzuebergang von hong kong zu china eine fahrkarte fuer den nachtzug in china kaufen. das war nicht leicht, aber klappte. dann war ich 13 stunden im zug, der echt sehr sauber und nett war. in einem abteil hat du auf jeder seite jeweils 3 betten uebereinander und ich schlief ganz oben. endlich angekommen fand ich dann auch den bus, der mich zur gruppe brachte. als ich dann auch noch das hotel gefunden hatte, musste ich leider um 09:00 uhr feststellen, dass meine gruppe bereits einen tagesausflug mit dem fahrrad machte. man hatte wohl keine zeit zu warten, obwohl man wusste, dass ich am fruehen morgen ankomme. darueber war ich echt sauen. abzug beim tip!!! mein ticket fuer den zug musste ich auch selbst bezahlen, da man die tickets im voraus kauft und mein's somit verfallen war. 

nun bin ich mit der gruppe unterwegs und alles klappt gut. die gruppe besteht aus einem paerchen aus kanada, einem paerchen aus england (ganz meine wellenlaenge), einem schwulen aus neuseeland (ist echt nett) und einer 71 jaehrigen aus australien, mit der ich mir das zimmer teile. keinen schreck bekommen! manchmal ist sie etwas merkwuerdig, aber fuer ihr alter super drauf. man sieht ihr das alter auch nicht an. haette gedacht, max. 60. 

...und nun zu china. ich weiss noch nicht so richtig, was ich euch darueber schreiben soll. dieses land ist irgendwie merkwuerdig. ich warte mal ab. wir wren auf dem yangzi river fuer zwei tage. das war echt nett. dort haben wir auch den riesigen staudamm besichtigt. ich kann euch sagen, der ist gewaltig. man erzeugt hier 10% des gesamten strombedarfes von china. ich war echt beeindruckt. weniger beeindruckt war ich von den vielen staedten rechts und links des rivers. man hat die stadte fuer die gefluteten doerfer gebaut. die koennten somit komplett in die moderen wohnungen ziehen und sind gluecklich, wenn man den ausfuehrungen der chinesen glauben darf. besichtigt man den staudamm, so trifft man an allen enden auf soldaten, die den staudamm bewachen, da man angst vor terroranschlaegen hat. somit werden kontrollen wie am flughafen durchgefuehrt. es gibt einen lift, mit dem die kleinen boote herunter oder hoch gebracht werden. die grossen boote oder schiffe werden wie bei uns geschleust. der lift wird wohl ende naechsten jahres fertig gestellt.

hier im internet musste ich meinen pass abgeben. der wurde eingescannt, worueber ich echt sauer bin. ausserdem hat man alle passdaten notiert. so laeuft das hier in china und das macht mich nicht gerade happy. shanghai hat 16 mill. einwohner. ist das nicht unglaublich! die ddr hatte 18 mill. wenn man sich das mal ueberlegt.

die menschen sind bis jetzt viel netter als in vietnam. mal sehen, ob das so bleibt. zu kaufen gibt es hier alles, besonders die kopien von markenwaren.

so, dass soll es erst einmal gewesen sein. liebe gruesee an alle, die zu hause an mich denken. eure jana.

ps: die zweite china reise ist storniert worden, wegen der probleme in tibet. muss jetzt mal nachdenken, wohin ich als naechstes gehe und ggf. auch den flug umbuchen. ein weiteres visa hier zu erhalten und alleine zu reisen, ist ausserhalb des moeglichen. 

zusammenfassung vietnam

silly | 16 April, 2008 09:51

vietnam ist ein viel zu bieten hat. wunderschoenes land, welches gerades was die natur betrifft unglaublich sehenswert ist.

da waere da mekong delta, welches man schon gesehen haben sollte und wo die menschen noch entspannt sind.

da waere saigon, eine stadt die mich komplett ueberforderte. 9 millionen einwohner und entsprechend viel verkehr. ich fuehlte mich nach 4 tage so gestresst, dass ich unbedingt die stadt verlassen musste.

da waere da lat, die stadt, die sehr mag, die aber auch geschmacksache ist. liegt etwas hoeher und man benoetigt am abend eine jacke.

da waere hoi an eine tolle kleine stadt mit wunderschoenen haeusern, die man am besten am fruehen morgen 07:00 uhr besichtigt, wenn alle laeden geschlossen sind und die touristen noch nicht die ganze stadt belagert haben. die stadt hat alles, was ein tourist zum wohlfuehlen benoetigt. lecker kuchen und cafe latte. die umgebung und der strand sind wunderschoen. fuer mich hat die stadt den schoensten strand in vietnam. 

da waere nah trang, die stadt, die man nicht unbedingt gesehen haben muss. lauter touristen, aber nichts besonderes. der Strand ist nicht annaehernd so schoen, wie der von Hai An.

da waere hue, die stadt, wo sich die alte kultur tummelt und die in jede vietnamreise gehoert. da waere die alte zitadelle mit der verbotenen stadt sowie die grabanlagen um hue herum. am besten mit einem easy rider zu erkunden.

da waere die halong bucht, die man unbedingt gesehen haben muss. das wetter hier  ist glueckssache. einfach ist die anreise alleine und besonders preiswert ( ca. 7 usd). wer das nicht mag, kann eine tour von hanoi aus buchen (preis ca. 30 - 40 usd incl. anfahrt und uebernachtung fuer 1 nacht). cat ba mit einem krad zu erkunden ist super toll und sollte unbedingt gemacht werden. ein besuch im nationalpark sollte nicht fehlen.

da waere ninh binh, es ist das gebiet der trockenen halong bucht und darf nicht fehlen. es entgeht einem ein wunderschoenes naturschauspielt. auf der liste sollte tam coc stehen sowie der nationalpark. am besten mit einem motorbike mieten. kostet zwischen 6 - 8 usd pro tag. zu empfehlen ist xuan hoa, der den norden so gut kennt, wie keiner.

da waere mai chau, unbedingt sehenswert, wenn man nicht nach sapa moechte, dass hoffnungslos mit touristen ueberfuellt ist und wo sich die minderheiten entsprechend verhalten. man lauert dir auf und zeigt mit dem finger auf dich, wenn du noch nichts gekauft hast. (wurde mir von freunden erzaehlt, die dort waren) ausserdem ist eine tour von hanoi aus, sehr teuer. mai chau ist relaxt und sehr, sehr schoen. eine tolle landschaft, an der man sich andauernd erfreuen kann. eventuell tour von ninh bin aus buchen. geht wohl auch ueber hanoi, aber dann mit 20 personen.

da waere die parfuempagode, fuer mich ueberhaupt nicht sehenswert. wer in tam coc war, wird auf die flussfahrt nicht unbedingt so geniessen koennen. die zeit und das geld sollte man sich sparen. man kann eine tour von hanoi aus buchen ( 1 tag kostet ca> 17 usd). wir hatten eigene anreise und bezahlten ca. 10 usd pro person.

da waere hanoi, eine schoene stadt, die mir sehr gefaellt. ich ziehe hanoi jederzeit saigon vor. auch die leute sind hier viel freundlicher.

natuerlich ist alles, was ich hier schreibe eher subjektiv. wobei ich denke, dass 2 monate vietnam doch einen guten eindruck vermittelten. hilfsbereite, hoefliche und freundliche menschen sind hier selten zu finden und vermitteln einem daher den eindurck, nicht willkommen zu sein. es werden eine menge luegen und maerchen erzaehlt, weil man an dein geld will. wir haben hier gelernt, glaube fast nichts und waren ueber jeden netten und ehrlichen menschen froh. ohne vertrauen kommt man nicht weit, daher mussten wir oft vertrauen und wurden meistens enttaeuscht. es wirklich schade, dass ich das hier schreiben muss. fuer mich ist vietnam das erste land, in dem ich den eindruck hatte nicht willkommen zu sein. ich war in vielen laendern unterwegs und hatte nie ein solch schlechtes gefuehl, wie hier. ein schoenes land, was sich in den menschen nicht wiederspiegelt. schade, schade!!!!!!

geld: vietnam ist sehr preiswert. ich habe fuer 2 monate 1000.00 euro ausgegeben.

transport: klappt ganz gut. man sagt dir, wann du auszusteigen hast und mit welchem bus du fahren kannst. bus in hanoi kostet 3.000.00 dong. zug von hanoi nach hai phong kostet 30.000.00. zug von nah trang nach da nang kostet mehr, aber die fahrt ist sehr entspannend. man sollte ruhig mal den zug probieren. man faehrt durch reisfelder.

essen: super klasse und preiswert.

unterkunft: preis-, leistungsverhaeltnis sehr gut. sauber und ordentlich. unterkunft kostet zwischen 5 usd und 10 usd. nach oben offen.

internet: fast ueberall zu finden. eine stunde kostet zwischen 4.000 - 6.000 dong. ( 25.000 dong gleich 1 euro)

geldautomaten: kein problem, ausser in der halong bucht. limit 2.000.000 dong pro tag. in hanoi kannst du automaten der bank anc finden, diese gibt dir zwischen 4.000.000 und 10.000.000 dong pro tag. habe ich leider etwas spaet entdeckt.

ansonsten bilder anschauen und mich fragen.  

die letzten tage waren toll, es geht auch anders

silly | 16 April, 2008 08:59

... da bin ich wieder zurueck in hanoi.

die letzten tage verbrachte ich in ninh binh, mai chau und am ort der parfuempagoda.

alles der reihe nach. ankunft in ninh binh, bei strahlendem sonnenschein. hier war ich bereits vorher, leider regnete es, so dass ich nach hanoi reiste, da man dort wenigstens noch ins museum gehen kann. in ninh binh uebernachteten wir im hotel von xuan hoa, der frueher als der beste tourguide bekannt war. und das zu recht, wie wir noch erfahren sollten.wir mieteten uns bei besten wetter ein motorbike und fuhren nach tam coc. wer auch immer nach vietnam reist, muss unbedingt dorthin. es ist wunderschoen und auch wenn es kitschig klingt, so stelle ich mir das paradis vor. du zahlst 30.000 dong fuer eine bootstour ( hin ca. 1 stunde) und 40.000 dong eintritt. macht umgerechnet ca. 3.00 euro. die natur ist wunderschoen und man kann echt relaxen, auch wenn viele boote unterwegs sind. um dich herum sind ueberall kalksteinfelsen und reisfelder.

nicht weit weg von dort ist die bich dong pagoda. wunderschoen zwischen den kalksteinfelsen gelegen. nicht umsonst nennt man die umgebung von ninh binh trockene halong bucht. dann fuhren wir mit dem bike durch die reisefelder (ganz toll) zur thai vi pagoda. (nicht ganz so beeindruckend, aber wie so oft, der weg ist das ziel) 

dann ging es nach hoa lu. wir hatten ein paar probleme es zu finden, aber man kann ja fragen und schliesslich fanden wir die pagoden von hoha lu. es fand zu dieser zeit gerade ein fest statt, so dass viele einheimische dort waren. wir bestiegen einen berg und konnten einen blick ueber das ninh binh gebiet werfen. dann fuhren wir zurueck, da man noch vor der dunkelheit ankommen sollte. 

zurueck im hotel, hatten wir ein leckeres barbeque. rindfleisch mit lemongrass. lecker, lecker!!!!!  

am naechsten tag ging es in den cuc phuong nationalpark, welcher etwas weit entfernt ist, so dass die fahrt 2 stunden dauerte. leider war das wetter nicht so schoen, aber es regnete nicht. auch diese fahrt war sehr schoen. nun hatten wir nur ca. 2 stunden zeit, da wir auch noch das rehabilitationscenter fuer affen sehen wollten. dieses center wird von deutschland gefoerdert und ich sah wirklich schoene affen, die ich bisher noch nie gesehen habe. fuer den nationalpark sollte man sich 2-3 tage zeit nehmen. er ist viel zu gross fuer einen kurzausflug. man kann dort auch ohne probleme uebernachten.

die ziele und karten fuer ninh binh und umgebung erhielten wir von xuan, von dem wir uns zum ersten mal in diesem land gut und ehrlich behandelt fuehlten. er zeigt dir alle wege und moeglichkeiten auf und bietet auch touren an. da wir noch genug geld hatten und es nicht so einfach ist, alleine nach mai chau mit dem bus zu reisen, auch die minderheiten zu finden bzw. zu sehen, entschlossen wir uns, mal wieder zu vertrauen und siehe da, das war das beste was wir tun konnten. es war die schoenste zeit in vietnam. kahn war unser guide und es kam der sohn von xuan mit ( sein name ist duan). die beiden maenner sind wirklich prima und wir haben es keine sekunde bereut, etwas mehr geld fuer eine tour auszugeben, da wirklich alles klappte und uns noch mehr geboten wurde, als wir erhofft hatten. nebenbei erhielten wir einen kochkurs und brauchten den nun nicht mehr in hanoi zu buchen.

so fuhren wir nach mai chau und kamen durch die doerfer der minderheiten, durch die wir auch gefuehrt wurden. es ist auch schoen, wenn einem mal was erklaert wird. wir sahen tolle reisterassen, deren schoenheit unglaublich ist. wir schliefen homestay bei einer familie in einem schoenen holzhaus. eine kleine enttaeuschung ist, dass es sich bei dem dort um ein reines touristenuebernachtungscenter handelt. aber wenn du ein haus alleine hast und so wie wir selbst auf dem markt einkaufst und selbst kochst, wird auch das zu einem erlebnis. ich kann nur in haechsten toenen schwaermen. hier uebernachteten wir 2 naechte. am naechsten morgen regnete es leider, doch wir fuhren in die doerfer und maerkte der mong und auch das war toll. die minderheiten leben echt sehr arm und niemand von uns moechte tauschen. man spaltet bambus und daraus werden spaeter zahnstocher. die maenner trinken viel alkohol, mehr als einen liter schnaps pro tag, und schlafen. die frauen arbeiten.  

dann schien die sonne und wir fuhren richtung parfuem pagoda. das wwar ein wunsch unsererseits. eigentlich bringt man dich nach hanoi, doch wir wollten die zeit nutzen und auch noch die pagoda sehen. unterwegs hielten wir ueberall in den doerfern und schauten uns die natur an. dann suchten wir ein hotel und verabschiedeten die beiden netten maenner, die mich dieses land mit einem etwas besseren gefuehl verlassen lassen. wir redeten auch offen ueber die misstaende und man weiss darum. doch die vietnamnesen hauen sich selbst gegenseitig uebers ohr. kaufst du tee oder cafe, du weisst nie, was drinn ist, meist nicht das, was drauf steht. also, warum soll man mit den auslaendern anders umgehen.

ich habe uebrigens mal gefragt, warum die maenner lange fingernaegel tragen. das ist dafuer, dass man sich die kopfhaut besser kratzen kann. witzig.

nun waren wir wieder auf uns gestellt und hatten nur bedingt glueck. das hotel war gut und die besitzer super nett. man konnte kein englisch und so haben wir uns mit zeichensprache verstaendigt. ein sohn der familie lebt in kanada.

fuer die bootstour zur parfuempagoda mussten wir statt der angeschlagenen 25.000 dong pro person insgesamt 150.000 dong ( insgesamt 10 usd) fuer ein ganzes boot bezahlen, da wir nur zu zweit waren. ich glaube, dass gilt wieder nur fuer auslaender, aber gut, immer noch billiger, als eine tour von hanoi aus. die kostet ca. 17 - 20 usd. die fahrt ist nicht schlecht, aber wenn du in tam coc warst, dann fahr bloss nicht zur parfuempagoda! so kletterten wir bei ueber 30 grad den berg rauf und ich war entsetzt ueber die eingentliche pagode. ist ein kleiner felsvorsprung und massen von menschen dort. zurueck fanden wir kein boot, da uns keiner gesagt hat, dass der gleiche fahrer die zurueck bringt. bei den massen von booten und menschen, musst du den bloss noch finden. nach ca. 3/4 stunden war es dann vollbracht. zurueck im hotel schnappten wir unsere sachen und bestiegen den lokalbus.

als wir einstiegen war er noch fast leer, als wir losfuhren war er fier deuntsche verhaeltnisse voll. 20 sitzplaetze, aus denen man in der regel 30 macht und ungefaehr 10 stehplaetze, aus denen 30 gemacht werden. es war interessant, das zu beobachten. die stehen so sicht, das kein zentimeter privatsphaere bleibt.so ruhte mein kopf am arm eines stehenden, der diesem um mich legte. man kann denen noch nicht einmal boese sein, denn stehen ist wirklich ein schlimmer zustand, aber man ertraegt es mit einer gleichmuetigkeit und lacht. so hatten wir alle viel spass. 

in hanoi angekommen (ca. 2 stunden spaeter) waren wir in einem voellig anderen gebiet als zuvor. sehr modern mit vielen hochhaeusern. das taxi wollte uns nicht mit taxometer fahren und so blieb nur der bus. aber welcher? ich hatte eine buslinie in unserem gebiet in erinnerung es war die 31. so fragte ich den fahrer von der linie 30, ob wir mit ihm fahren koennen. er schaute sich die karte an und gab uns das zeichen, einzusteigen. so hiess es mal wieder: vertrauen. und es klappte. wir mussten nur noch den bus zur linie 1 wechseln und schon waren wir in unserem gebiet. man teilte uns das mehrfach durch businsassen mit, welche englisch sprachen. alle super nett!

....und da sind wir wieder. in hanoi! am sonntag geht es nach hong kong.     

same, same and not different

silly | 08 April, 2008 13:30

bin gerade aus der halong bucht nach ninh binh gekommen. es war der zweite versuch, da der erste besuch der halong bucht im wahrsten sinne des wortes in's wasser fiel. diesmal hatte ich mehr glueck und es schien die sonne, leider nur heute. aber man kann ja auch nicht so viel erwarten.

der typ vom hotel wollte immer, dass ich diese tour bei ihm buche. habe ich nicht gemacht und nun war er bockig. eigentlich wollte ich dort ein paar sachen dort lassen, bis ich wieder in hanoi bin. am naechsten morgen, nachdem ich eine tour gebucht hatte, wusste er jetzt schon, dass er wohl kein zimmer haben wird und es besser waere, wenn ich meine sachen mitnehme. nun gut, er braucht money, ich gebe es einem anderen hotel.  

beim ersten mal war ich ja auf eigene faust dort, was wirklich gut funktioniert hat. diesmal dachte ich, buche ich eine tour mit einem schoenen schiff und uebernachte auf dem schiff. das ganze war nicht ganz billig, aber was soll's. (weiss man mal wieder, wie man abgezockt wird. da ich ja die kosten vom ersten besuch habe, wo ich alles alleine organisiert habe.) ich hatte nur kein schiff. gestern waren wir 12:30 uhr dann auf dem schiff und hatten lunch. dann schauten wir uns die bucht an und warteten auf unseren kajak-ausflug. nach mehrfacher nachfrage wurde uns erst mitgeteilt, den machen wir morgen, was hier ungefaehr so viel heisst wie: findet gar nicht statt, dann kamen ploetzlich die kajaks und wir durften doch glatte 30 minuten kajak fahren. es war nun 18:00 uhr und das war die zeit, wo alle ein zimmer zugeteilt bekommen sollten. nun ja, so einfach ist so was nicht. stellt euch nicht vor, ihr wisst, wie viele personen und einzel- oder doppelzimmer fuer die benoetigt werden und das ganze ist dann nur noch eine sache von 5 minuten, um die schluessel zu verteilen. nein, man rennt von einer person zur anderen und fragt, doppel- oder einzel, laesst die person stehen und rennt zu naechsten, um irgendwann den ueberblick zu verlieren. wobei zu bezweifeln ist, dass es den jemals gab. jedenfalls fragte ich glatte 25 minuten nach einem schluessel und musste mir zum schluss den letzten schluessel hart erkaempfen. ich habe keine ahnung, was in diesem vietnam so ablaeuft.

sonst war es super nett, da auch wirklich nette leute an bord waren. wir durften es den vietnamnesen gleich tun und karaoke singen, das war lustig. wobei die ersten 2 stunden den vietnamnesen gehoerten (natuerlich der besatzung, die will ja auch mal spass haben) und danach durften wir spass haben. bis 23:00 uhr, dann wurde gesagt, wir haben in den kajueten zu verschwinden. nun ja, dagegen will ich mal nix sagen, denn am nachsten tag musste ja die besatzung wieder arbeiten und 23:00 uhr ist nicht ganz so schlecht. mir ist hier sowieso aufgefallen, dass ich staendig muede bin und gegen 22:00 uhr in's bett gehen koennte. aber das liegt wohl daran, dass ich staendig mit reisen von einem ort zum anderen beschaeftigt bin und dann auch noch ein hotel suchen muss. da geht ein tag weg wie nix. bin immer froh, wenn ich an einem ort mal 2-3 tage bin.  

die maenner tragen hier lange fingernaegel. da wuerde jede frau neidisch werden. ich finde, es sieht irgendwie komisch aus.

so, ihr seht, same, same and not different. es glaube auch an nichts gutes mehr hier. ich bin froh, dass ich nur noch 1 1/2 wochen in wietnam bin. die zeit ist mehr als genug. eventuell sind alle pauschalreisen, die man von deutschland aus bucht, besser. denn kein deutsches reiseunternehmen kann es sich leisten, dass die kunden dauerhaft so vor den kopf gestossen werden, wie es die vietnamnesen hier jeden tag gegenueber den auslaendern tun. man wuerde in deutschland denen die bude mit beschwerden einrennen. so wird man alles versuchen, um "gute" vietnamnesen zu finden, damit die leute einen guten einduck behalten.

ich werden mich wieder melden, sobald ich wieder in hanoi bin. bis dahin erkunde ich die bergwelt im norden von vietnam., eure jana 

   

wieder in Hanoi

silly | 04 April, 2008 15:34

....so, da bin ich wieder in Hanoi.

nun der reihe nach. als letztes hatte ich berichtet, ueber die aufregende fahrt von hue nach hanoi.  in hanoi angekommen, musste ich feststellen, dass ich diese stadt wirklich mag. hier geht es etwas entspannter zu, als in saigon. die menschen hier sind auch wirklich sehr freundlich. das tut wirlich gut. immer wieder triffst du leute, die du schon zuvor getroffen hast und alle haben aehnliche erfahrungen gemacht.

von ida und martin aus schweden habe ich mich verabschiedet. wir verabschiedeten uns  gegen 00:30 uhr und gegen 01:30 uhr habe ich dann endlich mein hotel gefunden. es ist wirklich schwierig, im dunkeln  etwas zu finden, wenn alle laeden geschlossen sind. die stadt sieht komplett anders aus. als alter pfadfinder ist das aber kein problem, auch wenn es etwas dauert.  

nach drei tagen verliess ich hanoi per zug fuer 1 Euro und fuhr nach cat ba (halong bay)mit dem boot fuer 4 euro, wo ich auf gutes wetter hoffte. leider war dem nicht so und ich wurde von starken stuermen auf see und einer sichtweite von 100 meter empfangen. dafuer hatte das hotelzimmer blick auf das meer und ameisen im bett. ist man wenigstens nicht alleine.am abend traf ich stephane, fiona und damion, die ebenfalls auf cat ba weilten. daher wusste ich, dass bereits drei tage zuvor das wetter schlecht war.  ich hoffte daher, dass sich das bald aendern wird. am naechsten tag mieteten wir ein motorbike und ab ging es, die insel zu erkunden. wir fuhren in den nationalpark. richtig, es liegt kein schreibfehler vor. mit dem bike kannst du in den park fahren. dann sind wir ca. 4 stunden gewandert und geklaettert und haben wirklich schoene fotos (trotz schlechten wetters) machen koennen. alles schlechte hat eben auch was gutes. die insel ist wunderschoen und wir waren froh, dass wir ein bike mieteten. am naechsten tag wollten wir die halong bucht mit dem boot erkunden. leider fuhr der mann nur die affeninsel an. diese interessierte mich nicht so sehr, da ich diese agressiven affen sowieso nicht mag. die halongbucht liess er aus. hatte wohl keine zeit.?! wir hatten 15 $ bezahlt und beschwerten uns im hotel. wir waren nur 1 1/2 stunden unterwegs und haben von der bucht nichts gesehen. wir bekamen prommt 7 $ zurueck, das war in ordnung. nur leider sahen wir nicht viel von der bucht. wir hatten den halben tag wieder ein bike und fuhr noch einmal die wunderschoene insel ab. unterwegs hielten wir an einer hoehle, welche im krieg als krankenhaus diente.   

zurueck im hotel hatten wir noch einen schoenen abend, da auf der insel an diesem wochenende eine festival war. wir sahen viele saenger, wobei mich das total an fruehere zeiten erinnerte. geklatscht wird in vietnam nicht. das irritert etwas, aber gut..... es gab noch ein liondace und ein feuerwerk. wat will'ste mehr.

am dienstag pakten wir unsere sachen, da das wetter nicht besser wurde und fuhren nach ninh binh. leider regnete es dort auch und die stadt war wirklich uninteressant. dafuer lohnt die umgebung um so mehr, die wir aber nicht sahen. wir entschlossen uns kurzerhand nach hanoi zurueck zukehren. gestern waren wir alle im wasserpuppentheater und gingen gemeinsam noch was essen und in eine bar. leider war die zeit nun gekommen, dass ich mich entgueltig von fiona und damion verabschieden musste. diese hatten die nase voll, von vietnam und entschlossen sich, noch kurz zu den sapas zu fahren und dann das land zu verlassen. fiona geht nach china und damion nach laos. eventuell besteht eine ganz kleine hoffnung, das ich fiona in china treffe. aber das ist wirklich nur gering. bin etwas traurig, da ich die beiden wirklich mag, auch wenn der australische slang eine unterhaltung nicht ganz einfach macht. da ich mittlerweile mehr als 5 wochen nur noch englisch spreche, wird es immer besser. das wasserpuppentheater ist in vietnamnesisch. es handelt sich um puppen aus holz, die szenen aus vietnam wiedergeben. szenen vom landleben usw.. das ist eine alte tradition hier. dazu wird vietnamnesische musik gespielt.

heute war ich im museum, das war sehr schoen. das wetter ist noch nicht besser. habe gerade den wetterbericht gesehen und werde am dienstag fuer 1-2 tage zurueck in die halong bucht gehen und danach nach ninh binh. fuer die neachste woche hat man sonnenschein angesagt. ob darauf verlass ist? nicht unbedingt.  morgen werde ich mir ho chi minh ansehen, den haben sie wie lenin einbalsamiert. ich hoffe, ich kann bald meine fotos von kambodscha einstellen. bin in einem first class - hotel fuer 10 $. ein riesiges zimmer, vom feinsten. fruehstueck ist incl. und internet frei. die gelegenheit werde ich nutzen. manchmal wirst du hier angenehm ueberrascht und hier wirklich mehr, als man erhofft. mich hat ein motorbikefahrer angesprochen. er hat ein zimmer fuer 10$. dachte, schauen kostet nix und dann hat es mich umgehauen. bin etwas abseits der ganzen touristen, aber eventuell nur 5 minuten zu fuss und dann bekommst du dieses angebot.  aber genau das ist es, wenn du etwas abseits bist, bekommst du fuer wenig geld alles geboten. ich werde die adresse aufheben, falls mal jemand in hanoi eine uebernachtung benoetigt. die menschen hier im hotel sprechen sehr gut englisch und sind super freundlich. 

liebe gruesse nach hause, eure reisemaus.   

fotos

silly | 02 April, 2008 13:49

hallo ihr lieben,

nun nur kurz die links zu den neuen fotos. ein Bericht folgt spaeter. sitze bereits drei stunden im internet.

liebe gruesse eure jana.

 

http://www.facebook.com/album.php?aid=2001526&l=753b3&id=1140947669

http://www.facebook.com/album.php?aid=2001525&l=aba7e&id=1140947669

fotos

silly | 27 März, 2008 10:18

hallo aus hanoi.

sind mit dem slepping bus nach hanoi gefahren es ging 17:30 uhr in hue los. in dem bus sind liegen, so dass man etwas schlafen kann. gegen 03:00 uhr wurden wir von der polizei auf der autobahn gestoppt. es gab laute wortgefaechte und der bus stand quer auf der fahrbahn. toll, haette der gegenverkehr das nicht gesehen, waere man voll in mich hineingefahren. was waer's dann gewesen. jedenfall schaute man mehrfach in die gepaeckfaecher. als die polizei dann erneut in die faecher sehen wollte, kam es zu handgreiflichkeiten zwischen dem fahrer, einer anderen person aus dem bus und der polizei. man war das spannend! die beiden personen aus dem bus drueckten die gepaeckklappen nieder, so dass die polizei nicht hineinschauen konnte. nach ca. 1 stunden kam dann verstaerkung. polizisten mit helmen stiegen aus. es kam immer wieder zu lauten wortgefaechten und nach 2 stunden fuhren wir ohne erklaerung weiter. 

als wir dann gegen 08:00 uhr in hanoi ankamen, wurden wir am rande der stadt angesetzt. freundlicherweise hatte man vorher taxen gerufen, die uns fuer freundliche 10 euro in das zentrum fahren wollten. es gibt taxometer und eine auflistung von preisen, nach kilometern. danach haette das ganze nur 4 euro kosten duerfen. hier will jeder sein geschaeft machen! man erklaerte uns, dass das keine preise fuer auslaender waeren. haette micht auch gewundert, wenn man keine erklaerung gefunden haette. wir haben es dann vorgezogen mit oeffentlichen bussen zu fahren (3000 dong- 15 cent). so geht es hier jeden tag.  aber man lernt dazu und da zeit fuer mich kein problem ist, brauche ich mich auch nicht aufzuregen. ausser das der service der busfirma nicht stimmte.

so anbei liefere ich die versprochenen links fuer die fotos nach>

http://www.facebook.com/album.php?aid=2001017&l=610ee&id=1140947669

http://www.facebook.com/album.php?aid=2001069&l=bbea9&id=1140947669

http://www.facebook.com/album.php?aid=2001072&l=31168&id=1140947669

mein erster eindruck von hanoi ist gar nicht schlecht. ist eher meine stadt, statt saigon. so, gehe in 1 1/2 stunden essen. habe hier ida aus schweden wiedergetroffen, mit denen wir auch in hoi an unterwegs waren. die fliegen morgen nach hause und wir wollen noch einmal einen abend zusammen verbringen. gestern habe ich erika und wolfgang wieder getroffen, mit denen ich in kambodscha war. wir haben noch einmal zusammen ein bier getrunken.

es ist total lustig. wenn du die leute wieder triffst und nach ihren erfahrungen fragst, dann sind das die gleichen, die du selbst auch gemacht hast. alle und so auch ich lassen die vietnamnesen stehen und antworten nicht mehr auf die frage nach motorbikes, cyclos oder anderen sachen. nicht ansehen, stehen lassen und weiter laufen. so klappt es ganz gut. hast du blickkontakt, dann hast du verloren. die rennen dir hinterher, die fassen dich an usw.. mag sich jetzt fuer einige unhoeflich anhoeren, ist hier aber ueberlebenswichtig. du hast hier sonst keinen spass und keine ruhige minute. 

so, liebe gruesse in's kalte deutschland, eure jana.           

endlich wieder online

silly | 24 März, 2008 10:24

nach langer, langer zeit ist es endlich moeglich wieder einen bericht zu schreiben. ich kam einfach nicht mehr auf die seite. vielen, vielen dank an falko, dass du mir den hinweis gegeben hast.

es ist so viel zeit vergangen, dass ich gar nicht weiss, wo ich anfangen soll. mein letzter bericht kam aus da lat. wunderschoen und fuer jeden, der vietnam bereisen will, empfehlenswert. von da lat aus bin ich mit dem bus nach na trang gefahren. kostet 4$ und war kein problem. na tang ist nicht unbedingt meine stadt. ist sehr modern und viele touristen. sonst hat diese stadt eigentlich nix zu bieten. habe mich dort von linda und russel aus england verabschiedet, die wieder nach hause flogen. in na trang gibt es eine seilbahn, diese geht direkt uebers wasser und ist sehr lang. man wollte 12.50 Euro. das war mir zu teuer, ich hatte gar nicht so viel geld dabei, da ich hier am tag 5 euro brauche. in vietnam kann man wunderschoene bilder kaufen, die gestickt sind. eigentlich stehe ich auf so was ja nicht, aber die leuchtenden farben und wie das gemacht ist, ganz toll.

von na tang ging es dann mit dem zug weiter nach da nang. von dort aus wollte ich direkt nach hoi an, was ca. 30 km entfernt ist. der bus ist jedoch sehr weit vom bahnhof entfernt und das taxi wollte fuer diese fahrt 15$. somit entschloss ich mich kurzfristig eine nacht in da nang zu verbringen und bin den naechsten tag fuer 4$ nach hoi an. die zugfahrt war echt wunderschoen und ich kann sie jedem empfehlen. der zug ist sauber und man bekommt essen. ausserdem faehrt man durch schoene reisfelder. interessant ist, dass man ueberall graeber sieht. diese sind ziemlich praechtig und daher nicht zu uebersehen. jedoch mitten im reisfeld ist das fuer mich etwas merkwuerdig. die graeber sind teilweise einzeln verstreut, obwohl ich auch friedhoefe gesehen habe. 

dieses land zu verstehen habe ich mittlerweile aufgegeben. man versteht es einfach nicht. dazu werde ich euch noch mehr schreiben!   

in hoi an angekommen hatte ich ein wunderschoenes neues hotelzimmer. der mitarbeiter des hotels kam in den bus, um sein hotel anzupreisen. eigentlich wollte ich zu einem anderen, welches ich mir aus dem reisefuehrer herausgesucht hatte, aber das haette ich ja immer noch machen koennen. da mir das zimmer aber so gut gefiel, blieb ich. ich war erstaunt, wie wunderschoen diese stadt ist. ihr muesst wissen, dass es sich hier um eine sehr alte stadt handelt, die voll von schoenen alten haeusern aus der franzoesischen zeit ist. die stadt liegt am wasser und ich habe eine bootstour mit einem alten mann ( der fuhr uns), fiona, damion und stephane gemacht. das war echt nett. hoi an ist ebenfalls bekannt dafuer, dass es viele schneider gibt, die dir natuerlich jeden wunsch erfuelen. du kannst dir also sachen schneidern lassen. kostenpunkt um die 10$. und so kam es, dass mein bruder in ca. 4 monaten eine paeckchen aus vietnam erhaelt, wo ich nicht nur die neuen, sondern auch ueberfluessige sachen hinein getan hatte. von hoi an aus kann man nach my son fahren. dort findet man eine alte tempelanlage aus dem 4 jahrhundert. zum vergleich ankor wat ist aus dem 16. jahrhundert. wir haben uns ausserdem fahrraedervom hotel kostenlos geliehen und haben die stadt und die umgebung erkundet. ein altes japanisches grab war nicht weit vom hotel und es lag, na ihr werdet es erraten, mitten im reisfeld. ein mann aus hoi an war ploetzlich mit dem fahrrad an unserer seite und wie immer fragte er, wie es geht und woher wir kommen. wir dachten uns nichts dabei,als er ploetzlich mit uns das grab besuchte. dann zuendete er raeucherstaebchen an und wir ollten geld fuer seinen gott spenden. wollten wir eigentlich nicht, gaben dann 5000.00 dong (25 cent). das war dem herrn nachtuerlich nicht genug, er hatte seine eigenen vorstellungen und wollte 40.000 dong, die ihm stephane auch gab. ich haette das nicht gemacht, aber gut. als er uns dann verabschiedete wollte er geld von uns haben. fuer was???????????? wir sagten, wir haetten bereits 40.000 dong gegeben. die waeren fuer seinen gott, nicht fuer ihn. (grins, grins) wir zahlten jedenfalls nichts mehr. spaeter sahen wir, dass er das geld nahm. oh wunder!  ..... und so geht es hier den ganzen tag. die wollen dich hier nur uebers ohr hauen und an dein geld. ich muss sagen, dass ich nicht unbedingt gluecklich in vietnam bin.  

ein anderes beispiel aus hoi an>

eine frau sprach mich auf dem markt an, sie wollte mir die haare an den beinen entfernen. gut, brauche ich es nicht tun. ich fragte nach dem preis und sie teilte mir mit, dass sie meine augenbrauen fuer 15.000 dong zupfen wollte. super, dann mal los.die machen dass hier mit einem faden. echt toll! dann machte sie noch die beine fein und gab mir eine rueckenmassage, die ich nicht bestellt hatte. und es kam, wie es hier immer kommen muss. ich fragte nach dem preis: 30.00$. ich lachte mich kapputt, gab ihr meine letzten 60.000 dong und ging davon.was will sie machen? soll sie doch einfach weiter traeumen. ich bin echt sauer, ueber dass, was hier ablaeuft. ich fragte mehrfach nach dem preis, da ich ja wusste, ich habe nicht unbedingt viel geld dabei, aber ich erhielt keine antwort. pech fuer die dame.

hoi an verfuegt ueber einen wunderschoenen strand und tolle franzoesische baecker. da habe ich mir erst einmal den bauch voll geschlagen mit cafe latte und muse on chocolade. ja, das muss auch mal sein. das essen ist hier so gesund und lecker, aber ich befuerchte, dass ich bereits ein paar kilo verloren habe. du isst und nach zwei stunden sagt dir dein magen, gib mir mal wieder was.

nach 5 tagen ging es mit dem bus weiter nach hue. die fahrt dauerte ca. 3 - 4 stunden. auch hier habe ich wieder ein schoenes zimmer mit balkon fuer 5 usd. nach der ankuft musste ich feststellen, dass man hue und hoi an nicht miteinander vergleichen kann. hoi an ist viel, viel schoener, aber auch viel kleiner.

in hue habe ich mit die zitadelle mit der verbotenen stadt angesehen. ganz grosse klasse. einer der easy riders (motorradfahrer, die du im ganzen land findest und die dich ueberall hinbringen) gab uns einen tipp, wo wir was billiges zu essen finden. und ich sag euch, so lecker und billig, es ist unfassbar. jeden tag fruehstuecke ich dort fuer ca. 1 euro.

dort lernten wir auch tri kennen. einen easy rider, der uns zu den kaisergraebern und pagoden rund um hue fuhr. ein tag kostet 6$. der preis ist i.o.. eintritt musst du nachtuerlich selbst bezahlen (55.000 dong pro grab).ich bin ja kein freund von motorreadern, aber das war die richtige entscheidung. die graeber liegen auch zu weit auseinander und zu weit weg von hue. wir befuhren schmale strassen entlang der reisfelder, wo sonst keiner hin kommt. die easy rider sind in jeder stadt und gehen einem auf die nerven, was hier in hue auch fuer die rikschafahrer (schreibweise?) zutrifft. ueberall fragt man dich woher du kommst und wohin du willst. man will dich nachtuerlich fahren. aber nach der 100-sten frage wirst du echt agressiv. ich habe heute zu einem fahrer gesagt, dass ich in den himmel moechte. der hat bloed geglotzt. das problem ist, du sagst nein, du moechtest nicht gefahren werden und die ueberhoeren das einfach und belaestigen dich weiter. aber unser tri ist echt ein netter. empfahl uns, zum strand von hue mit dem bus fuer 10.000 dong zu fahren. (hin- und zurueck 14 km) haben wir glatt gemacht und es hat wunderbar funktioniert. der strand ist eine katastrophe und nicht zu empfehlen. total dreckig. fuer einen schattenplatz, selbst im sand, hast du zu zahlen. dafuer war die fahrt mehr als billig. 

eins muss ich noch erwaehnen. in vietnam ist es ueberall laut. die auto, busse, bikes und was es sonst noch so gibt hupt hier. man will signalisieren, achtung, ich komme. das ist manchmal wirklich anstrengend. sogar beim rueckwaertsfahren wir ein lied gespielt.  

also, ich werde euch weiter berichten. eure etwas entnervte jana.

ps> barbara und petra, koennt ihr mir mal 'ne mail schreiben, da ich eure adressen nicht habe.

fuer petra ganz besondere liebe gruesse, ich denk an dich. du weisst ja warum!!!! ich bin total stolz auf dich.

fuer meinen lieben bruder ganz besondere liebe gruesse zu seinem baldigen geburtstag. ich denk an dich und vermisse dich (manchmal).

es kommen nun fotos in's internet. adresse liefere ich nach.

     

 

    

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